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KI in der Verwaltung und im Verein: Anträge, Niederschriften und Bürgeranfragen entlasten

In einer Verwaltung, einem Verband oder Verein mit 25 Mitarbeitern kann Software ≈ 620–1.980 Stunden Routinearbeit im Jahr übernehmen, das sind ≈ 0,4–1,2 Vollzeitstellen (Schätzung des KI Integration Registers, Modellstand 12.10.2026). Den größten Anteil hat „Anträge und Vorgänge vorprüfen“ mit ≈ 35 % der Stunden.

In Amt, Verband und Verein geht die Zeit in unvollständige Anträge, Niederschriften von Sitzungen, die immer gleichen Fragen am Telefon und Belege für den Verwendungsnachweis, während das Ehrenamt abends die Lücken füllt.

Rechnung für Ihre Betriebsgröße

Mitarbeiter

Gerechnet für 25 Mitarbeiter. Andere Größen: Tabelle unten.

ungefähr 26.000 – 83.100 €

Arbeitszeit im Jahr bei 25 Mitarbeitern: ≈620 – 1.980 h, ≈0,4 – 1,2 Vollzeitstellen. Die Einrichtung ist nach ≈ 4,9–16 Monaten bezahlt.

  • Anträge≈ 220 – 690 h
  • Niederschriften≈ 170 – 550 h
  • Bürgeranfragen≈ 140 – 460 h
  • Belege≈ 90 – 280 h

Schätzung Modell aus Branchenannahmen, nicht in Ihrem Betrieb gemessen. Rechenweg

Dienstleister anfragen

Branche und „Anträge und Vorgänge vorprüfen“ sind eingetragen. Sie sehen sofort bis zu 3 passende Dienstleister; weitergegeben wird erst nach Ihrer Bestätigung per Mail. Kostenlos, ohne Konto.

Förderung: Für „Anträge“ passt EDIH — Europäische Digitale Innovationszentren; für alle vier Aufgaben 1 Programm von Bund und EU. Programm ansehen

Wo die Stunden liegen

Vier Aufgaben, die meisten Stunden zuerst. Stunden und Euro im Jahr für 25 Mitarbeiter, Schätzung

AufgabeLeistungsfeldAnnahmeStunden im JahrEuro im JahrEinrichtung ab
Anträge und Vorgänge vorprüfen≈ 35 % der StundenDokumentenverarbeitung≈ 30 % der Belegschaft × 2,5 h je Woche≈ 220–690≈ 9.100–29.000 €≈ 8.000 €
Niederschriften, Sitzungsvorlagen und Rundschreiben≈ 28 % der StundenAgenten & Chatbots≈ 40 % der Belegschaft × 1,5 h je Woche≈ 170–550≈ 7.200–23.200 €≈ 3.000 €
Bürger- und Mitgliederanfragen≈ 23 % der StundenAgenten & Chatbots≈ 25 % der Belegschaft × 2 h je Woche≈ 140–460≈ 6.000–19.300 €≈ 15.000 €
Rechnungen, Spenden und Verwendungsnachweise≈ 14 % der StundenDokumentenverarbeitung≈ 10 % der Belegschaft × 3 h je Woche≈ 90–280≈ 3.600–11.600 €≈ 8.000 €

Was sich im Ablauf ändert

  1. Anträge und Vorgänge vorprüfen

    Eingehende Anträge auf Vollständigkeit prüfen, fehlende Unterlagen anfordern, dem Sachgebiet zuordnen; entschieden wird im Amt.

    Heute, von Hand

    1. Anträge aus Post, Mail und Portal sichten
    2. Unterlagen auf Vollständigkeit prüfen
    3. Fehlendes per Brief nachfordern

    Mit Software

    1. Antrag lesen und dem Verfahren zuordnen
    2. Gegen die Liste nötiger Unterlagen prüfen
    3. Nachforderung vorschreiben
    4. Mensch: Sachbearbeitung entscheidet über den Antrag
    Was eingerichtet wird

    Postfach, Antragsportal und Dokumentenverwaltung anbinden, Unterlagenlisten je Verfahren erfassen, Zuständigkeiten hinterlegen, Datenschutz und Personalrat einbeziehen.

    ≈ 220–690 h im Jahr bei 25 Mitarbeitern SchätzungDafür Dienstleister anfragen

  2. Niederschriften, Sitzungsvorlagen und Rundschreiben

    Niederschriften mit Beschlüssen, Vorlagen und Rundschreiben aus Notizen und Aufnahme entwerfen.

    Heute, von Hand

    1. In der Sitzung mitschreiben
    2. Niederschrift und Beschlüsse tippen
    3. Vorlagen und Rundschreiben neu aufsetzen

    Mit Software

    1. Notizen und Aufnahme übernehmen
    2. Niederschrift mit Beschlüssen im Wortlaut entwerfen
    3. Mensch: Schriftführung prüft und zeichnet
    Was eingerichtet wird

    Ein datenschutzkonformes Werkzeug auswählen, Vorlagen und Tonfall hinterlegen, das Team schulen, Regeln für vertrauliche Inhalte festlegen.

    ≈ 170–550 h im Jahr bei 25 Mitarbeitern SchätzungDafür Dienstleister anfragen

  3. Bürger- und Mitgliederanfragen

    Fragen zu Öffnungszeiten, Formularen und Beiträgen beantworten, Anliegen der zuständigen Stelle zuordnen.

    Heute, von Hand

    1. Fragen zu Öffnungszeiten, Formularen und Beiträgen beantworten
    2. Rückrufe notieren
    3. An die zuständige Stelle weiterleiten

    Mit Software

    1. Standardfragen aus Satzung und Formularen beantworten
    2. Anliegen der zuständigen Stelle zuordnen
    3. Mensch: Mitarbeiter übernehmen Einzelfälle
    Was eingerichtet wird

    Eine Wissensbasis aus Ihren Unterlagen aufbauen, Postfach, Website oder Telefonanlage anbinden, festlegen, wann ein Mensch übernimmt, mit echten Anfragen testen.

    ≈ 140–460 h im Jahr bei 25 Mitarbeitern SchätzungDafür Dienstleister anfragen

  4. Rechnungen, Spenden und Verwendungsnachweise

    Rechnungen der Kostenstelle zuordnen, Zuwendungsbestätigungen und Belege für Verwendungsnachweise vorbereiten.

    Heute, von Hand

    1. Rechnungen abtippen
    2. Spendenbescheinigungen einzeln ausstellen
    3. Belege für den Verwendungsnachweis sammeln

    Mit Software

    1. Rechnungen lesen und der Kostenstelle zuordnen
    2. Spendenbescheinigung vorbereiten
    3. Belege dem Förderprojekt zuordnen
    4. Mensch: Kasse prüft und gibt frei
    Was eingerichtet wird

    Postfächer und Scanner anbinden, die Erkennung auf Ihre Lieferanten einstellen, die Übergabe an Buchhaltung oder DATEV einrichten, Freigaberegeln festlegen.

    ≈ 90–280 h im Jahr bei 25 Mitarbeitern SchätzungDafür Dienstleister anfragen

Was in dieser Branche dazukommt

Mit dem Onlinezugangsgesetz kommen Anträge zunehmend digital an; ob sie vollständig sind, prüft trotzdem oft ein Mensch Blatt für Blatt. Software darf vorprüfen und nachfordern. Entscheidet ein System darüber, wer eine öffentliche Leistung bekommt, gilt es nach der KI-Verordnung als Hochrisiko (Anhang III Nr. 5), und Behörden müssen vorher die Folgen für die Grundrechte abschätzen (Art. 27). Der Personalrat, wo es einen gibt, gehört von Anfang an dazu. Vereine stellen Zuwendungsbestätigungen nach amtlichem Muster aus (§ 50 EStDV); die lassen sich aus der Spendenliste vorbereiten.

Fundstellen KI-Verordnung (EU) 2024/1689, Art. 27 und Anhang III Nr. 5Onlinezugangsgesetz§ 50 EStDV

Weitere Aufgaben

Nicht in der Summe oben: Diese Fälle überschneiden sich mit den vier Aufgaben und stehen deshalb je für sich, für 25 Mitarbeiter. Schätzung

Typisch für Öffentliche Einrichtungen & Vereine

Im Büro: 5 Aufgaben, die in vielen Branchen gleich anfallen
  • Onboarding und Wissen aus eigenen UnterlagenAnleitungen, Verträge und Erfahrungswissen per Frage finden statt per Suche und Nachfragen — neue Leute arbeiten schneller selbstständig.Agenten & ChatbotsDafür anfragen
    ≈ 170–550 h
  • E-Mail-Posteingang sortieren, Spam abfangenMails nach Anliegen und Dringlichkeit sortieren, Spam und Phishing abfangen, Routinemails vorbeantworten.ProzessautomatisierungDafür anfragen
    ≈ 140–460 h
  • Wissensassistent mit lokalem ModellDerselbe Assistent auf eigener Hardware: Akten und Personendaten bleiben im eigenen Rechenzentrum.Agenten & ChatbotsDafür anfragen
    ≈ 90–280 h
  • IT entlasten: Tickets, Zugänge, StandardfragenPasswort, Zugang, Drucker: Standardanfragen löst ein Assistent, die IT bekommt nur, was sie selbst lösen muss.IT-DienstleistungenDafür anfragen
    ≈ 30–110 h
  • Bewerbungen und RecruitingStellenanzeigen schreiben, Bewerbungen vorsortieren, Termine vereinbaren, jede Bewerbung zeitnah beantworten.ProzessautomatisierungDafür anfragen
    ≈ 30–80 h

Nach Betriebsgröße

Dieselbe Rechnung für jede Größenklasse des Potenzialchecks, Schätzung

Mitarbeitergerechnet mitStunden im JahrVollzeitstellenEuro im Jahrbezahlt nach
1 bis 95≈ 120–400≈ 0,1–0,2≈ 5.200–16.600 €≈ 25 bis über 60 Monate
10 bis 4925≈ 620–1.980≈ 0,4–1,2≈ 26.000–83.100 €≈ 4,9–16 Monate
50 bis 199100≈ 2.470–7.910≈ 1,5–4,7≈ 103.800–332.300 €≈ 1,2–3,9 Monate
200 und mehr300≈ 7.420–23.740≈ 4,4–14,0≈ 311.500–996.900 €höchstens ≈ 1,3 Monate

Wer das im Register umsetzt

Betriebe je Leistungsfeld, gezählt am 23.10.2026. Die Listen dahinter stehen nach belegten Angaben (Nachweiswert), nicht nach Bezahlung. Welche davon schon für Ihre Branche gearbeitet haben, erhebt das Register noch nicht; deshalb stehen hier keine Namen.

Betriebe in diesen Feldern nach StadtBerlin 94München 72Wien 64Hamburg 57Zürich 47Köln 46

Förderung

Die Förderprogramme im Register richten sich an Unternehmen und greifen hier nicht. Öffentliche Schulen gehen über ihren Schulträger und die Programme ihres Landes, Kommunen über die Kommunalförderung von Land und Bund; Vereine, private Schulen und gemeinnützige GmbHs prüfen die jeweilige Richtlinie.

Fragen und Antworten

Wie viele Stunden spart KI in einer Verwaltung, einem Verband oder Verein?

Bei 25 Mitarbeitern ≈ 620–1.980 Stunden im Jahr, bei 5 Mitarbeitern ≈ 120–400, bei 100 ≈ 2.470–7.910. Schätzung aus Branchenannahmen: Anteil der Belegschaft je Aufgabe × gesparte Stunden je Woche × 46 Wochen, davon kommen je nach Einführung 25 bis 80 % an.

Mit welcher Aufgabe fängt man an?

Mit der, die die meisten Stunden bindet: „Anträge und Vorgänge vorprüfen“ mit ≈ 35 % der gerechneten Stunden. Die Einrichtung kostet ab ≈ 8.000 € einmalig (Schätzung, Untergrenze).

Was kostet die Einführung, und wann hat sie sich bezahlt gemacht?

Alle vier Aufgaben zusammen ab ≈ 34.000 € einmalig, gerechnet aus Personentagen × Tagessatz plus Sachkosten je Art des Projekts. Bei 25 Mitarbeitern und 42 € Vollkosten je Stunde ist das nach ≈ 4,9–16 Monaten durch die gesparte Arbeitszeit bezahlt. Beides Schätzung.

Wer setzt das um?

Das Register führt am 23.10.2026 Dienstleister in den Leistungsfeldern dieser Aufgaben: Dokumentenverarbeitung (466), Agenten & Chatbots (1.306). Ein Betrieb kann in mehreren Feldern stehen. In den Listen stehen verifizierte Einträge vorn, die übrigen wechseln täglich; Bezahlung ändert daran nichts.

Gibt es Förderung?

Die Förderprogramme im Register richten sich an Unternehmen und greifen hier nicht. Öffentliche Schulen gehen über ihren Schulträger und die Programme ihres Landes, Kommunen über die Kommunalförderung von Land und Bund; Vereine, private Schulen und gemeinnützige GmbHs prüfen die jeweilige Richtlinie. Beraten lassen können Sie sich bei: EDIH — Europäische Digitale Innovationszentren.

Mit Ihren Zahlen rechnen

Geben Sie Ihre Website ein: Der Check liest Größe und Standort aus dem Impressum und zeigt die Förderung für Ihr Bundesland. Die Branche bleibt Öffentliche Einrichtungen & Vereine.

Für Dienstleister

Betriebe, die Öffentliche Einrichtungen & Vereine bei KI-Vorhaben begleiten, finden hier Anfragen mit Anlass. Eintrag beanspruchen, kostenlos.

So ist die Zahl entstanden

Stunden im Jahr = Mitarbeiter × Anteil der Belegschaft, der die Aufgabe trägt × gesparte Stunden je Person und Woche × 46 Wochen, je Aufgabe. Davon kommt je nach Einführung 25 bis 80 % an; das ist die Spanne. Euro = Stunden × 42 € Vollkosten je Stunde.

Annahmen und Grenzen des Modells

Anteile und Stunden sind Erfahrungswerte je Branche, keine Messung in einem Betrieb. Die Einrichtung ist eine Untergrenze aus Personentagen × Tagessatz plus Sachkosten je Art des Projekts, gerechnet für einen Standort. Die Dienstleisterzahlen sind gezählt, nicht geschätzt.

Zwei Grenzen des Modells: Der Stundensatz von 42 € gilt für alle Branchen; in Kanzleien und Systemhäusern liegt er höher, die Euro-Zahl ist dort eher zu niedrig. Die Einrichtung wächst in großen Betrieben mit, das Modell hält sie fest; die Amortisation ist dort zu kurz gerechnet. Die Seite zeigt deshalb keine Bruchteile eines Monats („unter 1 Monat“, „höchstens …“) und über fünf Jahren nur „über 60“.

Alle AnnahmenAlle Anwendungsfälle je BrancheDiese Seite als Markdown

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