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Für Unternehmen · Kostenrahmen

Was ein KI-Projekt kostet, bevor jemand ein Angebot schreibt.

Damit Sie das erste Angebot einordnen können: was die einzelnen Posten kosten, was Anbietertypen je Tag aufrufen und was ein Angebot nach oben treibt — in Größenordnungen.

Drei Zuschnitte

Fast jedes Vorhaben fällt in einen davon. Die Summe enthält Konzept, Umsetzung und Schulung, nicht den laufenden Betrieb.

Ein Ablauf, ein Team

5.000 – 20.000 €

laufend
50 – 400 € im Monat
Dauer
4 – 8 Wochen

Eingangsrechnungen lesen und vorkontieren; Standardanfragen beantworten.

Rechnet sich meist im ersten Jahr. Der häufigste sinnvolle Einstieg.

Mehrere Abläufe, Anbindung ans System

20.000 – 80.000 €

laufend
300 – 1.500 € im Monat
Dauer
3 – 6 Monate

Angebote aus Anfrage und Preisliste; Disposition aus Auftragslage.

Braucht eine Person im Betrieb, die entscheidet. Ohne sie wird es teurer, nicht besser.

Produktion, Maschine, Hardware

ab 60.000 €

laufend
500 – 2.500 € im Monat
Dauer
6 – 18 Monate

Sichtprüfung in der Linie; Wartung aus Maschinendaten vorhersagen.

Hier liegt der größte Hebel und das größte Risiko. Ohne Pilot an echten Teilen nicht beauftragen.

Die Posten einzeln

Ein Angebot, das diese Posten nicht getrennt ausweist, lässt sich nicht mit einem zweiten vergleichen.

Einrichtung je Anwendungsfall

Dieselben Untergrenzen, mit denen der KI-Potenzialcheck und dieAnwendungsfälle die Amortisation rechnen: Personentage × Tagessatz plus Hardware und Lizenzen, je Art des Projekts. Herleitung

Schätzung aus einem Modell mit offenen Annahmen, keine Erhebung. Rechenweg ↗

Tagessätze nach Anbietertyp

Der Satz allein sagt wenig — die Zahl der Tage entscheidet. Wer teurer ist und halb so lange braucht, ist günstiger.

Anbietertypen im Register ansehen ↗

Fünf Fragen, die den Preis machen

Einrichtung und Nutzen je Branche

Je Branche die vier größten Aufgaben mit Einrichtungskosten ab, Stunden im Jahr und Amortisation, als Schätzung.

Die Gegenrechnung: was es einbringt

Kosten allein entscheiden nichts. Der Potenzialcheck rechnet aus Ihrer Domain, wie viele Stunden und Euro pro Jahr auf der anderen Seite stehen — und wann sich das trägt.

Häufige Fragen

Warum nennt kaum ein Anbieter Preise?

Weil der Aufwand am Zuschnitt hängt und derselbe Satz „Rechnungen automatisch verarbeiten" 5.000 oder 50.000 Euro bedeuten kann. Das ist ein echter Grund, aber kein Grund, ohne jede Größenordnung in ein Gespräch zu gehen. Die Spannen hier sind genau dafür da.

Was ist ein fairer Tagessatz?

Der, der zum Anbietertyp passt. Eine Einzelperson unter 700 Euro ist entweder unerfahren oder rechnet die Nacharbeit später dazu; ein Systemhaus über 1.800 Euro muss erklären, was dafür zusätzlich drin ist. Entscheidend ist ohnehin die Zahl der Tage.

Was kostet der laufende Betrieb?

Faustregel: 15 bis 20 Prozent der Einführungskosten pro Jahr, plus die Nutzungskosten des Modells. Wer nur die Einführung rechnet, hat das Vorhaben um ein Drittel zu günstig kalkuliert.

Kann Förderung das tragen?

Einen Teil. Die meisten Landesprogramme fördern 30 bis 50 Prozent der externen Kosten, Beratung häufiger als Umsetzung, Hardware seltener als Software. Der Antrag muss vor dem Auftrag gestellt sein — ausnahmslos.

Was, wenn das Angebot deutlich unter der Spanne liegt?

Dann fehlt meist etwas: Test und Abnahme, Schulung, der laufende Betrieb oder die Anbindung an das zweite System. Fragen Sie, was ausdrücklich nicht enthalten ist — die Antwort erklärt die Differenz fast immer.