7.217 Einträge warten auf ihren Betrieb. Ist Ihrer dabei?
Im Register stehen 7.231 KI-Dienstleister, Stand 23.10.26. Suchen Sie Ihren Eintrag über die Domain und bestätigen Sie ihn per Mail, kostenlos und ohne Passwort. Danach steht er vor den ungeprüften und bekommt passende Anfragen.
Wie viel Zuschuss Ihr KI-Projekt bekommt, je Programm in Euro.
Geben Sie Zweck, Kosten, Mitarbeiterzahl und Postleitzahl ein: Sie sehen je passendem Programm den möglichen Zuschuss, gerechnet aus 55 Programmen mit Quelle und Prüfdatum. Danach holen Sie mit einer Anfrage die Angebote, die viele Programme vor dem Antrag verlangen.
Das Tempo zählt: Schneller KI-Einsatz bringt laut McKinsey bis zu 3 % im Jahr Produktivitätswachstum, langsamer 0,2 % im Jahr (Szenario bis 2030).McKinsey Global Institute, „A new future of work: The race to deploy AI and raise skills in Europe and beyond“, Mai 2024. Pressemitteilung von McKinsey Deutschland vom 23.05.2024: „Umgekehrt würde eine langsame Einführung zum Beispiel von (generativer) KI das Produktivitätswachstum bis 2030 auf nur 0,2% begrenzen, was der heutigen niedrigen Rate in Westeuropa entspricht.“ Szenario: Europa und USA, Szenario bis 2030; 0,2 % entspricht der heutigen Rate in Westeuropa.Zur PressemitteilungWas Abwarten kostet
Zuschuss berechnen
Bund 19
Gilt überall im Land, unabhängig vom Standort. Meist niedrigere Quote, dafür größere Töpfe.
Zinsgünstiger Kredit in drei Stufen: Basis für Hardware, Standardsoftware und Cloud-Migration; LevelUp für digitale Transformation, IT-Sicherheit und Qualifizierung; HighEnd ausdrücklich für Zukunftstechnologien wie KI und Big Data — mit dem höchsten Tilgungszuschuss.
Bis 7,5 Mio. € in Stufe 1, bis 25 Mio. € in den Stufen 2 und 3; für Unternehmen bis 500 Mio. € Konzernjahresumsatz. Variante 512 mit 50 % Haftungsfreistellung. Der frühere ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (380/390/391) wurde zum 01.07.2025 durch dieses Produkt und den ERP-Förderkredit Innovation (513/514) ersetzt und kann nicht mehr beantragt werden.
Antragsweg: Stufe bestimmen; für Stufe 1 vorab den KfW-Digitalisierungs-Check ausfüllen → Vorhaben mit der Hausbank besprechen → Kreditantrag über die Hausbank stellen — vor Vorhabenbeginn → Zusage abwarten, dann beauftragen und Mittel abrufen
aktivBescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) und das zuständige Finanzamt
Förderquote
25 % der Bemessungsgrundlage, KMU auf Antrag 35 %
Höchstbetrag
4.200.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Personal, Umsetzung
Steuerliche Forschungsförderung mit Rechtsanspruch: kein Antragswettbewerb, kein Topf, der leer läuft, keine Größen- oder Branchengrenze. Begünstigt sind Personalkosten für Forschung und Entwicklung — bei KI also die Entwicklungsarbeit, nicht der Lizenzkauf.
Als einziges Bundesinstrument auch nachträglich für laufende und abgeschlossene Vorhaben möglich — die BSFZ-Bescheinigung kann vor, während oder nach dem Vorhaben beantragt werden und liegt spätestens drei Monate nach der Eingangsbestätigung vor. Bemessungsgrundlage seit dem 01.01.2026 12 Mio. € je Wirtschaftsjahr, daraus 3 Mio. € (25 %) beziehungsweise 4,2 Mio. € (35 %). Auftragsforschung zu 70 % anrechenbar, Eigenleistung mit 100 € je Stunde bei höchstens 40 Stunden je Woche, dazu 20 % Gemeinkostenpauschale für Vorhaben ab 2026.
Antragsweg: Kostenlose Bescheinigung über die Förderfähigkeit bei der BSFZ beantragen → Nach Ablauf des Wirtschaftsjahres die Forschungszulage über ELSTER beim Finanzamt beantragen → Anrechnung auf die Steuerschuld, der Überschuss wird ausgezahlt
Digitalisierungszuschuss für Pflegeeinrichtungen (§ 8 Abs. 8 SGB XI)
aktivSoziale und private Pflegeversicherung, ausgezahlt von der zuständigen Pflegekasse
Förderquote
bis 40 % der Ausgaben (Eigenanteil mindestens 60 %)
Höchstbetrag
12.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Antragsberechtigt
nur Pflegeeinrichtungen mit Versorgungsvertrag, keine Arztpraxen
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Einmaliger Zuschuss der Pflegeversicherung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI: Software, Lizenzen, Hardware und Schulungen, die Pflegedokumentation, Dienst- und Tourenplanung oder die elektronische Abrechnung entlasten. Arztpraxen können ihn nicht beantragen.
Grundlage sind § 8 Abs. 8 SGB XI und die Richtlinie des GKV-Spitzenverbands vom 08.04.2019 in der Fassung vom 12.07.2023. Anträge sind bis 31.12.2030 möglich, gefördert werden Ausgaben ab 01.01.2019 bis 31.12.2030. Die vollen 12.000 € gibt es ab 30.000 € Ausgaben. Der Zuschuss gilt je Einrichtung einmal, lässt sich aber auf mehrere Anschaffungen und Anträge aufteilen; ein Träger kann für mehrere Einrichtungen gesammelt beantragen. KI nennt die Richtlinie nicht: Ein Werkzeug für die Pflegedokumentation, etwa per Spracheingabe, fällt darunter, wenn es als Anschaffung mit Lizenz gekauft wird und die Pflegekräfte entlastet. Regelmäßig wiederkehrende Kosten wie Wartung und Service zahlt die Kasse nicht; ob ein Abonnement dazu zählt, klären Sie vor dem Kauf mit ihr. Freistellung des Personals für Schulungen ist ausgeschlossen.
Antragsweg: Zuständige Pflegekasse für Ihr Bundesland auf der Seite des GKV-Spitzenverbands heraussuchen → Antrag mit dem Antragsmuster stellen: vorher mit Kostenvoranschlag oder nachher mit Rechnung und Zahlungsbeleg → Bescheid abwarten; nach einer Bewilligung auf Kostenvoranschlag zügig umsetzen → Rechnungs- und Zahlungsbelege nachreichen — die Kasse zahlt erst danach aus, auf das zum Institutionskennzeichen gemeldete Konto
aktivBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), kofinanziert aus ESF Plus
Förderquote
80 % (Eigenanteil 20 %)
Höchstbetrag
11.520 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Prozessbegleitung für die Einführung digitaler Arbeitsprozesse — Arbeitsorganisation und Beteiligung der Beschäftigten statt Technikkauf. Zwölf Beratungstage, geeignet, wenn die Belegschaft mitgenommen werden muss.
Neue Richtlinie vom 22.06.2026: höchstens 1.200 € netto je Beratertag, davon 80 % gefördert. Coaching-Schecks gibt es bis 30.06.2028, das Coaching muss bis 31.12.2028 abgeschlossen sein. Voraussetzungen: mindestens eine sozialversicherungspflichtige Vollzeitstelle, weniger als 250 Beschäftigte, höchstens 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme, mindestens zwei Jahre am Markt.
Antragsweg: Erstgespräch bei einer autorisierten INQA-Beratungsstelle führen → Coaching-Scheck ausstellen lassen — vor jeder Beauftragung → Autorisierten INQA-Coach beauftragen und Eigenanteil selbst tragen → Coaching innerhalb der siebenmonatigen Gültigkeit abschließen
Förderung von Unternehmensberatungen für KMU („Förderung unternehmerischen Know-hows“)
aktivBAFA im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, kofinanziert aus ESF Plus
Förderquote
80 % (neue Länder inkl. Lüneburg und Trier), 50 % (alte Länder inkl. Berlin und Region Leipzig)
Höchstbetrag
2.800 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung
Zuschuss zu externer Unternehmensberatung, ausdrücklich auch zu Digitalisierung und KI-Einführung. Der Klassiker für den ersten Schritt: Konzept und Machbarkeit, nicht die Umsetzung selbst.
Förderfähige Beratungskosten höchstens 3.500 €, daraus 2.800 € Zuschuss bei 80 % beziehungsweise 1.750 € bei 50 %. Höchstens fünf Beratungstage je Beratung, zwei Beratungen im Jahr und fünf über die ganze Laufzeit. Achtung: schon der Abschluss des Beratungsvertrags gilt als Vorhabenbeginn. Die Richtlinie gilt für Anträge längstens bis 31.12.2026. Beratungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsunternehmen sind ausgeschlossen.
Antragsweg: Berater auswählen, aber keinen Beratungsvertrag schließen → Antrag online über die BAFA-Antragsplattform bei einer frei wählbaren Leitstelle stellen → Informationsschreiben abwarten — erst danach den Vertrag schließen → Verwendungsnachweis mit Beratungsbericht binnen sechs Monaten einreichen
aktivBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Kostenlose, anbieterneutrale Unterstützung in regionalen Zentren: Workshops, Demonstratoren zum Anfassen, Umsetzungsbegleitung und KI-Trainerinnen und KI-Trainer für den Einstieg in KI.
Der niedrigschwelligste Einstieg überhaupt: ohne Antrag, ohne Frist, ohne Eigenanteil. Aber auslaufend — viele Zentren haben ihre Förderung 2026 schon beendet, etwa Hannover, Chemnitz, Darmstadt und Berlin; fragen Sie vorher beim Zentrum Ihrer Region nach, ob es noch arbeitet. Für ein neues Netzwerk ab 2027 hat das Ministerium Ende 2025 einen Förderaufruf veröffentlicht.
Antragsweg: Nächstgelegenes Zentrum über mittelstand-digital.de suchen → Direkt Kontakt aufnehmen — kein Förderantrag nötig → An Workshop, Sprechstunde oder Umsetzungsprojekt teilnehmen
aktivBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), ESF Plus
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Zwölf regionale Zentren beraten und qualifizieren zu digitaler Transformation und ausdrücklich zu menschzentrierten KI-Systemen — bis zu zehn Beratungstage kostenfrei, auch für Soloselbstständige.
Programmlaufzeit bis 31.12.2028; die aktuelle Runde der regionalen Zentren läuft laut ESF-Steckbrief Ende 2026 aus. Eine neue Förderrichtlinie vom 30.04.2026 liegt vor — vor der Planung regional nachfragen.
Antragsweg: Regionales Zukunftszentrum heraussuchen → Orientierungsberatung vereinbaren — kein Förderantrag nötig → Vertiefte Beratung und Qualifizierung der Beschäftigten anschließen
IGP — Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
pausiertBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Förderquote
Machbarkeitsprojekte bis 70 % (Kleinstunternehmen) bis 60 % (mittlere), Marktreifeprojekte 5–15 Punkte niedriger
Höchstbetrag
330.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Die Lücke, die ZIM lässt: gefördert werden nichttechnische Innovationen — digitale Geschäftsmodelle, neue Dienstleistungen, soziale und ökologische Lösungen. Machbarkeitsprojekte bis 80.000 €, Marktreifeprojekte bis 330.000 €.
PAUSIERT: Das Programm läuft bis 31.12.2027, es gibt aber derzeit keinen offenen Aufruf — der letzte endete im August 2026, die Pitches für Marktreifeprojekte sind für die dritte Kalenderwoche 2027 vorgesehen. Anträge sind nur innerhalb eines Aufrufs möglich.
Antragsweg: Auf einen offenen Förderaufruf warten → Antrag über die Plattform „positron:s" stellen — vor Vorhabenbeginn → Jury-Pitch durchlaufen → Nach Bewilligung beginnen
bis 50 % (historisch, nach Betriebsgröße gestaffelt)
Höchstbetrag
50.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
3 – 499
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Investitionszuschuss für digitale Technologien und für die Qualifizierung der Beschäftigten, vergeben im monatlichen Losverfahren. Bis 50.000 € je Unternehmen, bis 100.000 € im Wertschöpfungskettenverbund.
BEENDET: Die Richtlinie war bis 31.12.2023 befristet, das Förderportal ist abgeschaltet. Ein bundesweites Nachfolgeprogramm für Digitalisierungsinvestitionen gibt es nicht — die Investitionsförderung liegt heute bei den Ländern.
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Beratung und Umsetzung durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen Digitalisierungsstrategie, digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit. Nimmt keine Anträge mehr an.
BEENDET: Die Richtlinie war bis 31.12.2024 befristet und wurde wegen der Haushaltslage nicht verlängert; 2024 bewilligte Projekte konnten 2025 noch abgerechnet werden, die Programmseite ist abgeschaltet. Die Lücke füllen heute die Landesprogramme, die BAFA-Beratungsförderung und die kostenlosen Angebote der Mittelstand-Digital Zentren, soweit sie 2026 noch arbeiten. Das Enddatum ist nur sekundär belegt, weil die Ministeriumsseiten automatisierte Abrufe blockieren.
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Die technologieoffene Forschungs- und Entwicklungsförderung des Bundes für den Mittelstand, KI ausdrücklich eingeschlossen. Für KI nur geeignet, wenn Sie selbst etwas entwickeln — eine Standardsoftware einzuführen reicht nicht.
PAUSIERT: befristeter Antragsstopp seit dem 07.07.2026 für alle nationalen Projektformen und Skizzen, wegen stark gestiegener Nachfrage bei begrenzten Haushaltsmitteln. Bereits bewilligte Projekte laufen weiter, eine Wiederaufnahme wird für Anfang 2027 angestrebt, ist aber nicht zugesagt. Höchstbeträge beziehen sich auf zuwendungsfähige Kosten, nicht auf den Zuschuss: Einzelprojekt 690.000 €, Kooperation 560.000 € je Unternehmen bei höchstens 3 Mio. € Gesamtprojekt. Bis 500 Beschäftigte offen, bis 1.000 nur in Kooperation mit einem KMU.
Antragsweg: Projektskizze mit Innovationsgehalt und technischem Risiko erstellen → Antragsstopp beachten: derzeit nur Anträge mit internationalen Partnern in offenen Ausschreibungen → Antrag digital beim ZIM-Projektträger stellen — vor Vorhabenbeginn → Nach Eingangsbestätigung Beginn auf eigenes Risiko, Zwischen- und Verwendungsnachweise
in der Regel 50 %, Start-ups bis 70 %; Kleinprojekt: Kleinunternehmen 45 %, mit Forschungspartner bis 60 %
Höchstbetrag
3.000.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Österreichs offene Forschungs- und Entwicklungsförderung, 2026 jederzeit einreichbar. Für KI nur mit echtem Entwicklungsanteil; die Kleinprojekt-Variante geht bis 88.500 Euro.
Das Basisprogramm fördert als Mischung aus Zuschuss und Darlehen (1,75 % Zins), das Kleinprojekt nur mit Zuschuss bei höchstens 150.000 € Gesamtkosten. Einreichung für beide bis 31.12.2026, 11 Uhr.
Antragsweg: Vorhaben im FFG-eCall anlegen → Antrag laufend einreichen — vor Projektstart → Begutachtung abwarten, Förderungsvertrag → Zwischen- und Endberichte
Der niedrigschwellige Einstieg: Ideenstudie, Konzept oder Prototyp gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung. Für einen ersten KI-Machbarkeitsnachweis oft genug.
Einreichung bis 02.11.2026, 11:00 Uhr. Unter 12.500 € Projektkosten wird der Scheck aliquot gekürzt. Wer in den letzten 12 Monaten einen Innovationsscheck erhalten hat, ist ausgeschlossen.
Antragsweg: Forschungseinrichtung als Partner gewinnen → Antrag im FFG-eCall einreichen — vor Projektstart → Zusage abwarten, dann beauftragen → Endbericht einreichen
Das österreichische Standardprogramm für KMU-Digitalisierung: erst geförderte Beratung, dann geförderte Umsetzung. Das Budget ist ausgeschöpft, ab 2027 wird es nicht fortgeführt.
BEENDET: Das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ist ausgeschöpft, Anträge für Beratung und Umsetzung sind nicht mehr möglich. Wegen der Konsolidierung des Bundeshaushalts wird das Programm ab 2027 nicht fortgeführt. Quoten und Beträge oben sind die der letzten Runde.
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
pausiertaws, FFG und FWF im Auftrag mehrerer Bundesministerien
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Österreichs KI-Dachinitiative, die ihre Mittel in einzelnen Ausschreibungen vergibt — von der Beratung über KMU-Kleinprojekte bis zum Zugang zur AI Factory.
PAUSIERT: Für Unternehmen ist derzeit kein Call offen. AI Adoption (bis 80 %, bis 150.000 €) schloss am 28.02.2025, AI Start (bis 50 %, bis 15.000 €) am 30.11.2024. Die Konditionen gelten je Call, nicht für die Initiative als Ganzes — vor jedem Antrag den aktuellen Call prüfen.
Antragsweg: Laufende Ausschreibung und deren Frist prüfen → Gegebenenfalls verpflichtendes Vorgespräch führen → Antrag fristgerecht einreichen — vor Projektstart → Auswahl abwarten, dann beginnen
7 %, bei Digitalisierung und Ökologisierung 14 % (historisch)
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Die Corona-Investitionsprämie mit dem verdoppelten Satz für Digitalisierungsinvestitionen. Die Antragsfrist lief Anfang 2021 ab.
BEENDET (Antragsfrist 28.02.2021, letzter Abrechnungstag 31.05.2023, bei Investitionen über 20 Mio. € 31.05.2025). Ebenfalls beendet: aws KMU.E-Commerce (2021) und aws KMU.Cybersecurity (2023). Ein breites Investitionszuschussprogramm des Bundes gibt es in Österreich derzeit nicht.
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Der realistische Einstieg in der Schweiz: 15.000 Franken für eine Machbarkeitsstudie oder Vorabklärung des Innovationspotenzials, ausgezahlt an den Forschungspartner.
Frühestens alle 24 Monate erneut möglich. Das Geld geht an den Forschungspartner, nicht an das Unternehmen. Bei Konzerngesellschaften zählen die Vollzeitstellen des ganzen Konzerns.
Antragsweg: Forschungspartner auswählen → Gesuch bei Innosuisse einreichen, jederzeit möglich — vor Studienbeginn → Zusage abwarten (in der Regel vier bis sechs Wochen), dann starten → Studie innerhalb von sechs Monaten abschließen
aktivInnosuisse — Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
Förderquote
Unternehmen trägt 40–60 % der Gesamtprojektkosten selbst
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Das Hauptinstrument des Bundes: gefördert werden die Kosten des Forschungspartners, nicht die Anschaffungen im Unternehmen. Ohne Schweizer Forschungspartner geht es nicht.
Eine Obergrenze nennt Innosuisse nicht. Mindestens 5 % der Gesamtprojektkosten zahlt das Unternehmen als Barbeitrag an den Forschungspartner.
Antragsweg: Schweizer Forschungspartner gewinnen, etwa eine Hochschule oder Fachhochschule → Projekt gemeinsam ausarbeiten → Gesuch im Eingabeportal einreichen — mindestens sechs Wochen vor einer Sitzung des Innovationsrats → Vor Projektstart den Subventionsvertrag mit Innosuisse abschließen
Kostenlose Erstbeurteilung und Begleitung bei der Projektinitiierung durch erfahrene Mentorinnen und Mentoren. Kein Geld, sondern eine Gutschrift für Mentoringstunden.
Nur bei Erstnutzung und nur, wenn nicht parallel andere Beratungsangebote genutzt werden. Sitz in der Schweiz; ausgeschlossen ist, wer zu einer Gruppe mit mehr als 250 Vollzeitstellen gehört.
Antragsweg: Im Eingabeportal eine Gutschrift beantragen und Mentorin oder Mentor wählen → Erstbeurteilung, bis 5 Stunden im Wert von höchstens 1.000 Franken → Bei Eignung Projektinitiierung, bis 30 Stunden im Wert von höchstens 6.000 Franken
Selten Bargeld für einen einzelnen Betrieb, oft kostenlose Tests und Begleitung. Für Schweizer Betriebe gelten diese Programme nicht — die Schweiz ist nicht beteiligt.
Europäische Union
EIC Accelerator
aktivEuropean Innovation Council (Horizon Europe)
Förderquote
Zuschuss als Pauschalbetrag, ergänzend Beteiligungskapital
Höchstbetrag
2.500.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Die Ausnahme im Horizon-Europe-Programm: ein einzelnes Unternehmen kann ohne Konsortium beantragen. Zuschuss unter 2,5 Mio. €, dazu Beteiligungskapital von 1 bis 10 Mio. €.
Für Deep-Tech-Vorhaben auf Reifegrad 6 bis 8, nicht für die Einführung von KI im eigenen Betrieb. Kurzanträge jederzeit, Vollanträge zu Stichtagen — 2026 noch am 04.11. Mid-Caps bis 499 Beschäftigte bekommen nur Beteiligungskapital.
Antragsweg: Kurzantrag mit Pitch-Deck und Video einreichen → Nach positivem Feedback Vollantrag zum nächsten Stichtag stellen → Online-Gespräch mit einer Technologie-Expertin oder einem -Experten, dann Jury-Interview → Vertrag und Due Diligence
Eine Zugangsstruktur zu Rechenkapazität, Testumgebungen und Regulierungssandboxen, erreichbar über die EDIH; einzelne Betriebe fördert sie nicht.
Seit 08.10.2025 beschlossen: rund 1 Mrd. € für KI-Einführung in zehn Sektoren mit ausdrücklichem KMU-Fokus. 19 AI Factories in 16 Mitgliedstaaten und 13 Antennen im Aufbau, eine davon in der Schweiz (HEARTS). Die EDIH sind die Anlaufstelle. Quote und Höchstbetrag sind nicht angegeben, weil es keine Direktförderung gibt.
Antragsweg: Über den EDIH-Katalog Kontakt zum nächsten Zentrum aufnehmen → Bedarf an Rechenkapazität oder Testumgebung klären → Zugang über das Zentrum vermittelt bekommen
in der Regel 50 %, bei einzelnen KMU- und Kompetenz-Themen bis 75 %
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Schulung, Beratung
Das EU-Programm für den digitalen Wandel: KI, Hochleistungsrechnen, Cybersicherheit, Datenräume und digitale Kompetenzen. Fördert Projekte, nicht Anschaffungen einzelner Betriebe.
Die zehnte Aufrufwelle lief bis 01.10.2026; offen sind bis 14.01.2027 die Cybersicherheits-Aufrufe (CYBER-11). Höchstbeträge legt das jeweilige Topic fest, nicht das Programm. Die Quote nennt die Programmseite nicht — vor dem Antrag das konkrete Call-Fiche prüfen. Ab 2028 soll das Programm in einen neuen Europäischen Wettbewerbsfonds überführt werden; die KMU-Ausgestaltung ist offen.
Antragsweg: Passendes Topic im Funding-&-Tenders-Portal suchen → Konsortium bilden, sofern das Topic es verlangt → Antrag bis zur Frist einreichen — vor Projektbeginn → Bewertung abwarten, Grant Agreement
aktivEU-Kommission (Digital Europe) gemeinsam mit den Mitgliedstaaten
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Test before Invest: KI-Technologie ausprobieren, bevor Geld fließt — dazu Beratung, Qualifizierung und Zugang zu Rechenkapazität. Für das nutzende Unternehmen kostenlos oder stark vergünstigt, ohne Förderantrag.
Der niedrigschwelligste EU-Hebel überhaupt. Seit der Apply-AI-Strategie heißen die Zentren auch „Experience Centres for AI". Für die Schweiz ist kein Zentrum im Katalog eingetragen.
Antragsweg: Im EDIH-Katalog das nächstgelegene Zentrum suchen → Direkt Kontakt aufnehmen — kein Förderantrag nötig → Bedarf schildern und Test, Workshop oder Schulung vereinbaren
aktivEuropäische Kommission und Europäischer Investitionsfonds (EIF)
Förderquote
kein Zuschuss — Garantie, die den Kredit verbilligt
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Die EU zahlt hier kein Geld aus, sie sichert Ihre Hausbank ab: Damit werden Kredite für Digitalisierungs- und KI-Investitionen möglich, die sonst an Sicherheiten scheitern.
Läuft vollständig über die Hausbank; der EIF finanziert Unternehmen nicht direkt. Für Digitalisierung gibt es eine eigene Garantie für Innovation und Digitalisierung, die Banken bis 30.06.2027 beim EIF beantragen können.
Antragsweg: Hausbank oder Leasinggesellschaft auf InvestEU-gedeckte Produkte ansprechen → Regulären Kreditantrag stellen → Die Bank bindet die Garantie ein — kein eigener EU-Antrag
Zahlen holen. Der Rechner oben zeigt den Zuschuss je Programm; was das Projekt einspart, rechnet der KI-Potenzialcheck aus Ihrer Website.
Angebote einholen, nicht beauftragen. Wo der Antragsweg Angebote verlangt, steht es an der Karte unter „Vor dem Antrag“.
Antrag stellen, dann beauftragen. Wer vor dem Antragseingang unterschreibt, bestellt oder anzahlt, verliert die Förderung, auch rückwirkend.
Belege sammeln, ab Tag eins. Rechnungen, Zahlungsbelege, Zeitnachweise. Der Verwendungsnachweis entscheidet, ob das Geld bleibt; seine Frist steht im Bescheid.
Förderung je Branche und Aufgabe
Welches Programm für welche Aufgabe zahlt, steht auf der Seite Ihrer Branche, dazu Stunden und Einrichtungskosten als Schätzung.
Bei fast jedem Zuschussprogramm ja. Wer den Vertrag unterschreibt, bestellt oder anzahlt, bevor der Antrag eingegangen ist, verliert die Förderung — auch rückwirkend. Als Auftragsbeginn gilt in der Regel die verbindliche Bestellung, nicht die Rechnung. Wenige Programme erlauben einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn, aber nur auf ausdrücklichen Antrag und ohne Anspruch auf Bewilligung.
Woran scheitern Anträge am häufigsten?
An fünf Fehlern, neben der zu frühen Beauftragung. Auf ein ausgelaufenes Programm geplant: Töpfe schließen oft mitten im Jahr und ohne Vorwarnung — prüfen Sie das Datum am Programm und dann die Quelle. Beratung und Umsetzung in einem Antrag: Viele Programme fördern nur eines, getrennt beantragt bekommen Sie beides. Eigene Personalstunden eingerechnet: In den meisten Zuschussprogrammen sind sie nicht förderfähig. Unter der Mindestprojektgröße beantragt: Zwei kleine Vorhaben zu einem Projekt zu bündeln, ist zulässig. Umsatzsteuer mitgerechnet: Gefördert werden fast immer die Netto-Ausgaben.
Kann ich mehrere Förderungen kombinieren?
Teilweise. Zwei Zuschüsse für dieselbe Ausgabe sind fast immer ausgeschlossen. Zulässig ist meist die Aufteilung: Beratung aus dem einen Programm, Umsetzung aus dem anderen. Ein Zuschuss neben einem Förderkredit ist häufiger möglich als zwei Zuschüsse. Die Obergrenze setzt am Ende das Beihilferecht, nicht das einzelne Programm.
Was bedeutet De-minimis?
Kleinbeihilfen, die die EU ohne eigene Genehmigung erlaubt. Ein Unternehmen darf über drei Steuerjahre hinweg nur eine begrenzte Summe solcher Beihilfen erhalten; die Fördermittelgeber verlangen dafür eine De-minimis-Erklärung über alle bereits erhaltenen Beihilfen. Stellen Sie sie früh zusammen. Die geltende Obergrenze steht in der jeweiligen Förderrichtlinie — sie wurde zuletzt angehoben, prüfen Sie den Wert am Programm, nicht aus dem Gedächtnis.
Gibt es go-digital und Digital Jetzt noch?
Nein, beide Bundesprogramme sind ausgelaufen und nehmen keine Anträge mehr an. Sie stehen hier trotzdem in der Liste, mit Status „beendet", weil weiter danach gesucht wird. Die Lücke füllen heute die Landesprogramme, die Beratungsförderung des Bundes und die kostenlosen Angebote der Mittelstand-Digital Zentren, soweit sie 2026 noch arbeiten.
Was kostet ein KI-Projekt, für das sich ein Antrag lohnt?
Die meisten Zuschussprogramme setzen eine Mindestprojektgröße zwischen 3.000 und 20.000 Euro an. Wie viel Ihr Projekt einsparen müsste, damit es sich trägt, rechnet der KI-Potenzialcheck aus: Stunden und Euro pro Jahr, Einführungskosten, Amortisationsdauer — die Zahlen, die in den Projektantrag gehören.
Nein. Wir führen ein Register und keine Fördermittelberatung. Wer beim Antrag Hilfe braucht, findet Betriebe, die Anträge stellen und begleiten, im Leistungsfeld Fördermittelberatung. Die Beratung selbst ist in mehreren Programmen förderfähig; auch dafür kommt der Antrag vor dem Auftrag.
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben einmal. Bis zu 3 passende verifizierte Anbieter melden sich bei Ihnen, und Sie vergleichen deren Angebote.
Bei 7 von 28 laufenden Programmen für die Einführung verlangt der Antragsweg Angebote vor dem Antrag, beim InnoInvest (Thüringen) drei Vergleichsangebote je Position.