Fünf Angaben — Aufgabe, Branche, Datenlage, Zielformat, Strenge — und Sie bekommen einen vollständigen Prompt zum Kopieren. Kein Login, läuft im Browser.
Welche Förderung Ihr KI-Projekt bekommt, nach Land, Bundesland und Betriebsgröße.
69 Programme aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der EU, mit Förderquote, Höchstbetrag, Zielgruppe und Antragsweg; jede Zahl trägt Quelle und Prüfdatum. Beendete Programme bleiben als beendet gekennzeichnet in der Liste, damit Sie nicht auf eine tote Richtlinie planen.
Was passt zu Ihrem Betrieb?
Land
Mitarbeiter
Wofür
69 Programme
Für diese Auswahl steht kein Programm im Datensatz. Das heißt nicht, dass es keines gibt — nur, dass wir keines geprüft haben. Bund und EU sind ohne Region gesetzt oft die bessere Spur.
Bundesländer, Kantone und Regionen 45
Die höchsten Quoten liegen fast immer beim Land. Zuerst hier suchen, dann beim Bund.
Nordrhein-Westfalen Deutschland
Mittelstand Innovativ & Digital — MID-Assistent/in
aktivNRW.BANK im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen
Das Land zahlt die Lohnkosten einer Hochschulabsolventin oder eines Hochschulabsolventen, der ein Innovations- oder Digitalisierungsvorhaben im Betrieb umsetzt; bezuschusst wird die Stelle, nicht die Technik.
Bis 48.000 € in Betrieben ohne Akademiker, bis 33.000 € bei einem bis fünf Akademikern; Mindestjahresgehalt 30.000 €.
Förderquote
100 % der Lohnkosten
Höchstbetrag
48.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 49
Gefördert wird
Personal
Antragsweg: Stelle und Vorhaben beschreiben → Antrag bei der NRW.BANK stellen — vor Einstellung → Bewilligung abwarten, dann Arbeitsvertrag schließen → Lohnnachweise über die Förderdauer einreichen
Mittelstand Innovativ & Digital — MID-Digitale Prozesse
aktivNRW.BANK im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen
Beratungsförderung für die Digitalisierung interner Abläufe — das Modul, das die Lücke füllt, seit MID-Digitalisierung nur noch Produktentwicklung fördert.
Vergabe im Windhundverfahren, Aufruf vom 07.09. bis 01.12.2026. Die Konditionen stammen aus einer Sekundärquelle — vor dem Antrag im NRW.BANK-Portal gegenprüfen.
Förderquote
500 € je Beratertag
Höchstbetrag
15.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Beratungsunternehmen auswählen → Antrag im laufenden Aufruf stellen — vor Beratungsbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Beratungsbericht und Rechnung einreichen
Mittelstand Innovativ & Digital — MID-Digitalisierung
aktivNRW.BANK im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen
Zuschuss für die Entwicklung digitaler Produkte auf Basis von Schlüsseltechnologien — KI, maschinelles Lernen, Data Mining, AR und VR. Seit 2026 nicht mehr für die allgemeine interne Digitalisierung.
Träger seit Januar 2026 die NRW.BANK, Antragsfrist bis 31.12.2029, Antragsstopp bei Budgeterschöpfung vorbehalten. Stark kontingentiert — im Frühjahr 2026 standen 17 Plätze rund 260 Interessenten gegenüber. Unter 4.000 € Zuwendung wird nicht bewilligt.
Förderquote
50 %
Höchstbetrag
15.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Beratung
Antragsweg: Registrierung im Auswahlverfahren der NRW.BANK → Bei Zulassung Antrag stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
Der frühere Investitionszuschuss innerhalb des MID-Programms. Nimmt seit Ende 2022 keine Anträge mehr an; auch MID-Analyse ist seit Mitte 2025 geschlossen.
BEENDET (Dezember 2022). Reine Investitionen in Hard- und Software fördert NRW seither nicht mehr — offen sind Produktentwicklung, Prozessberatung, IT-Sicherheit und Personal.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
aktivBayerisches Wirtschaftsministerium, Bewilligung durch die Bezirksregierungen
Zuschuss für Software, IT-Hardware und IT-Sicherheit, seit der Neuauflage mit eigenem Schwerpunkt Robotik und KI. Standard bis 7.500 €, Plus bis 30.000 € bei besonderem Innovationsgehalt.
Läuft bis 31.12.2027, wird aber in monatlichen Kontingenten vergeben. Ausgeschlossen sind freie Berufe, Landwirtschaft und Krankenhäuser; Umsatz oder Bilanzsumme höchstens 10 Mio. €.
Förderquote
bis 50 %
Höchstbetrag
30.000 €
Mindestprojekt
4.000 €
Mitarbeiter
bis 49
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Angebote einholen, nichts beauftragen → ELSTER-Unternehmenskonto einrichten (seit Mai 2025 Pflicht) → Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung stellen — vor Auftragsvergabe → Eingangsbestätigung abwarten, dann auf eigenes Risiko beginnen → Verwendungsnachweis nach Abschluss einreichen
Pro FIT — Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien
aktivInvestitionsbank Berlin (IBB)
Berlins Hauptinstrument für Forschungs- und Innovationsprojekte, ausdrücklich auch für KI. Zuschuss bis 500.000 €, ergänzend Darlehen bis 1 Mio. €.
Neue Richtlinie seit Januar 2026. Setzt echten Entwicklungsgehalt voraus — die Einführung fertiger Software fällt nicht darunter.
Förderquote
bis 80 %
Höchstbetrag
500.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Projektidee mit der IBB in einem Vorgespräch klären → Antrag über das IBB-Portal stellen — vor Vorhabenbeginn → Begutachtung abwarten; Beginn nach Antragseingang nur auf eigenes Risiko → Verwendungsnachweise über die Projektlaufzeit
aktivIBB Business Team im Auftrag des Landes Berlin
Zuschuss zu externem Coaching für Berliner Unternehmen, unter anderem zu Digitalisierung und Geschäftsmodellen. Höchstens 20 Beratungstage zu je maximal 1.000 € Tagessatz.
Erstattungsprinzip: Sie zahlen zuerst, der Zuschuss kommt nach Prüfung.
Förderquote
50–100 %
Höchstbetrag
20.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Coach auswählen und Angebot einholen → Antrag beim IBB Business Team stellen → Bewilligung abwarten — Beginn erst danach → Coaching durchführen, Bericht und Rechnung zur Erstattung einreichen
Berlins Digitalisierungszuschuss für kleine und mittlere Unternehmen und Soloselbstständige. Antragsschluss war Ende 2023, eine Neuauflage ist nicht angekündigt.
BEENDET zum 31.12.2023. Auch der Berliner InvestitionsBONUS wird nicht neu aufgelegt. Berlin hat damit derzeit kein dediziertes Digitalisierungs-Zuschussprogramm; für Beratung bleibt der Coaching BONUS, für Entwicklung Pro FIT.
Förderquote
50 % (historisch)
Höchstbetrag
17.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Seit Juli 2025 der Nachfolger der Digitalisierungsprämie: IT-Infrastruktur, Software, IT-Sicherheit, KI, Datenprojekte und Weiterbildung — als zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss, nicht mehr als Zuschuss.
Für größere Unternehmen bis 25 Mio. € Kreditvolumen. Mindestbetrag seit Oktober 2025 bei 10.000 €.
Förderquote
Kredit mit Tilgungszuschuss 0–5 % und Zinsverbilligung
Höchstbetrag
5.000.000 €
Mindestprojekt
10.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Vorhaben mit der Hausbank besprechen → Antrag über die Hausbank an die L-Bank — vor Vorhabenbeginn → Zusage abwarten, dann beauftragen → Mittelabruf über die Hausbank
Zuschuss zu extern eingekauften Forschungs- und Entwicklungsleistungen — der schmale, schnelle Weg für eine Machbarkeitsstudie oder einen Prototyp, auch bei KI-Vorhaben.
Seit Januar 2026 zusätzlich die Variante „Mittelstand trifft Start-ups" mit bis zu 20.000 € bei 50 % Quote für Unternehmen bis 250 Beschäftigte.
Förderquote
50 %
Höchstbetrag
7.500 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Dienstleister auswählen, Angebot einholen → Antrag bei der L-Bank stellen — vor Auftragserteilung → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
Themenoffene Innovationsförderung des Landes, die in Wettbewerbsaufrufen vergeben wird. Der laufende Aufruf hat den Schwerpunkt Digitalisierung und KI.
Quote, Höchstbetrag und Mindestprojektgröße legt der jeweilige Aufruf fest, nicht das Programm — deshalb hier nicht angegeben.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Laufenden Förderaufruf und dessen Frist prüfen → Projektskizze beziehungsweise Antrag fristgerecht einreichen → Auswahlverfahren abwarten, Bewilligung → Projektstart erst nach Bewilligung
Der baden-württembergische Digitalisierungszuschuss für Projekte zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Nimmt seit Mitte 2025 keine Anträge mehr an.
BEENDET zum 30.06.2025. Nachfolger ist die Digitalisierungsfinanzierung — ein Darlehen, kein Zuschuss. Baden-Württemberg hat damit derzeit keinen Digitalisierungszuschuss mehr.
Förderquote
30 % (historisch)
Höchstbetrag
3.000 €
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
bis 499
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Hamburgs Forschungs- und Entwicklungsförderung, offen für alle Unternehmensgrößen mit Hamburg-Bezug. Einzelprojekte bis 500.000 €, Kooperationen bis 1 Mio. €.
Förderquote
25–55 % für Unternehmen
Höchstbetrag
500.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Projektskizze bei der IFB einreichen → Nach Rückmeldung Vollantrag stellen → Begutachtung abwarten — Beginn erst nach Bewilligung → Zwischen- und Verwendungsnachweise
Hamburgs Beratungszuschuss für Digitalisierungskonzepte und Informationssicherheit — der „Digitalbonus" der Hansestadt, allerdings für Beratung, nicht für Investitionen.
Richtlinie läuft bis 31.12.2026; eine Drittquelle nennt den 16.11.2026 als letzten Termin für vollständige Anträge — das war auf der IFB-Seite nicht bestätigt. Rechtzeitig direkt nachfragen.
Förderquote
bis 50 %
Höchstbetrag
7.500 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Beratungsangebot einholen → eAntrag bei der IFB Hamburg stellen — vor Beauftragung → Bewilligung abwarten (etwa vier Wochen), dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
aktivHessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation
Hessens großes Digitalisierungsprogramm in sechs Linien: von der Machbarkeitsstudie über Produkt- und Prozessinnovation bis zu Transfer und Validierung. Die größten Summen im Ländervergleich, dafür ein zweistufiges Verfahren.
Verfahren dauert nach Angabe des Ministeriums mehrere Monate. Höchstbeträge je Linie: Machbarkeitsstudien 100.000 €, Produkt- und Prozessinnovation 500.000 €, Digitale Pioniere 100.000 €, Transfer und Validierung 1 Mio. €, Wachstum digital 160.000 €.
Förderquote
50–100 %, je nach Förderlinie
Höchstbetrag
1.000.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal, Beratung
Antragsweg: Passende Förderlinie und deren Stichtag bestimmen → Projektskizze einreichen → Nach positiver Rückmeldung Vollantrag stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beginnen
Hessens Investitionszuschuss für Digitalisierungsvorhaben in KMU und freien Berufen. Die Förderphase endete Mitte 2026, das Antragsportal ist geschlossen.
BEENDET (Förderphase endete im Juni 2026, weitere Aufrufe sind nicht geplant). Für Beratung bleibt DIGI-Beratung, für größere Vorhaben Distr@l.
Förderquote
50 % (historisch)
Höchstbetrag
10.000 €
Mindestprojekt
4.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Sachsens Digitalisierungszuschuss von der Konzeption über Software und projektbezogene Hardware bis zur Schulung. Eines der höchstdotierten Länderprogramme — aber derzeit nur noch in einem Teil des Landes offen.
PAUSIERT: seit Juli 2026 regionaler Antragsstopp für Dresden, Chemnitz und alle Landkreise außer Leipzig, Landkreis Leipzig und Nordsachsen — dort ist die Antragstellung noch offen. Höchstbetrag gestaffelt: 10.000 € in der Heranführung, 60.000 € für kleine, 100.000 € für mittlere Unternehmen. Nur einmal in drei Jahren; die Bearbeitung ist wegen hoher Nachfrage verzögert.
Antragsweg: Prüfen, ob der eigene Landkreis noch Anträge annimmt → Antrag über portal.sab.sachsen.de stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Vorhaben in höchstens zwölf Monaten abschließen und nachweisen
Niedrigschwelliges Innovationsförderprogramm für KMU und Handwerk (nIFP)
aktivNBank
Niedersachsens verbliebener Weg für Digitalisierungs- und KI-Vorhaben mit Innovationsgehalt, seit der Digitalbonus ausgelaufen ist. Bewusst niedrigschwellig angelegt, auch für Handwerksbetriebe.
Förderquote
bis 35 % (kleine Unternehmen in Übergangsregionen bis 45 %)
Höchstbetrag
100.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Vorhaben mit der NBank abstimmen → Antrag über das NBank-Kundenportal stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
Zuschuss für innovative Digitalisierungsvorhaben in Handel, Handwerk, Life Sciences und eHealth. Antragsschluss war Ende 2025.
BEENDET zum 31.12.2025; der ältere Digitalbonus.Niedersachsen lief bereits Anfang 2022 aus. Ein Nachfolger ist nicht angekündigt — Niedersachsen hat derzeit keinen Digitalisierungszuschuss.
Förderquote
35 % (kleine) / 20 % (mittlere) — historisch
Höchstbetrag
50.000 €
Mindestprojekt
3.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Zuschuss zu externer Beratung rund um Industrie 4.0, digitale Geschäftsmodelle, Cloud und IT-Sicherheit. Der offene Weg, solange der Investitionszuschuss pausiert.
Förderquote
bis 50 %
Höchstbetrag
5.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Beratungsangebot einholen → Antrag bei der BAB (Bremerhaven: BIS) stellen — vor Beratungsbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Beratungsbericht und Rechnung einreichen
pausiertBremer Aufbau-Bank (BAB), Bremerhaven über die BIS
Zuschuss für Prozessdigitalisierung, KI-Systeme und Cybersicherheit in Bremen und Bremerhaven. Die Richtlinie läuft bis Ende 2027, für 2026 sind die Mittel jedoch bereits ausgeschöpft.
PAUSIERT: „Für 2026 stehen keine Mittel mehr zur Verfügung." Ob 2027 wieder Anträge möglich sind, war zum Prüfdatum offen. Kosten unter 1.000 € sind nicht förderfähig; Betriebe unter zwölf Monaten am Markt erhalten höchstens 5.000 € und müssen eine Erstberatung der Digitallotsen nachweisen.
Förderquote
40 % (kleine und Kleinstunternehmen), 30 % (mittlere)
Höchstbetrag
17.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Verfügbarkeit der Mittel bei der BAB erfragen → Antrag über das Portal „Förderbar" stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Vorhaben innerhalb von zwölf Monaten abschließen und nachweisen
aktivInvestitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Beratungszuschuss für rheinland-pfälzische KMU, ausdrücklich einschließlich Digitalisierung und KI. Bis zu 20 Tagewerke innerhalb von vier Jahren.
Seit Dezember 2025 in Kraft; löst die zum Jahresende 2025 beendete BITT-Technologieberatung ab.
Förderquote
bis 50 %, höchstens 500 € je Tagewerk
Höchstbetrag
10.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Beratungsunternehmen und Umfang festlegen → Antrag digital bei der ISB stellen — vor Beauftragung → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Beratungsbericht und Rechnung einreichen
aktivInvestitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), EFRE
Forschungs- und Entwicklungsförderung des Landes, offen bis 499 Beschäftigte. Für KI-Vorhaben mit Entwicklungsanteil der größere Hebel als die Beratungsförderung.
Die Förderquote wird bei 80 % gekappt. Höchstbetrag und Mindestprojektgröße nennt die Quelle nicht.
Antragsweg: Vorhaben mit der ISB abstimmen → Antrag über das EFRE-Kundenportal stellen — vor Vorhabenbeginn → Begutachtung und Bewilligung abwarten → Nachweise über die Projektlaufzeit
beendetInvestitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Der rheinland-pfälzische Digitalisierungszuschuss. Antragsschluss war im Frühjahr 2022, eine Neuauflage gibt es nicht.
BEENDET zum 31.03.2022. Ein „Digitalisierungsbonus Rheinland-Pfalz" existiert nicht — das Land fördert Digitalisierung heute über Beratung (Programm 158) und Entwicklung (InnoTop).
Förderquote
25–75 % (historisch)
Höchstbetrag
15.000 €
Mindestprojekt
4.000 €
Mitarbeiter
bis 100
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
aktivInvestitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) im Auftrag des MWAEK
Drei Module in einem Programm: Beratung bis 50.000 €, Umsetzung bis 250.000 € und Schulung bis 50.000 €.
Richtlinie läuft bis 30.06.2027. Zum Höchstbetrag der Umsetzung nennen Sekundärquellen abweichend 500.000 € — maßgeblich ist die ILB-Angabe. Eine Mindestprojektgröße wird in der Primärquelle nicht genannt.
Förderquote
50 %
Höchstbetrag
250.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Pflicht-Erstgespräch bei der WFBB führen → Antrag über das ILB-Kundenportal stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis nach Abschluss
Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen (DKU)
aktivLand Schleswig-Holstein / IB.SH, Abwicklung WTSH
Der Nachfolger des DigiBonus, in zwei Modulen: Beratung und Konzept bis 20.000 €, Umsetzung samt Schulung bis 200.000 €. Bewusst für kleine Betriebe unter 50 Beschäftigten zugeschnitten.
Umsatz höchstens 10 Mio. €; Landwirtschaft und Fischerei sind ausgeschlossen. Mindestprojektgröße 2.500 € im Beratungsmodul, 10.000 € im Umsetzungsmodul.
Förderquote
bis 40 %
Höchstbetrag
200.000 €
Mindestprojekt
10.000 €
Mitarbeiter
bis 49
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Modul wählen und Vorhaben mit der WTSH abstimmen → Servicekonto Business mit ELSTER-Zertifikat einrichten → Antrag stellen — vor Projektbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen
Der schleswig-holsteinische Digitalisierungsbonus für Betriebe bis 20 Beschäftigte, finanziert aus REACT-EU. Antragsschluss war Ende 2023.
BEENDET Ende 2023; DigiBonus I lief bereits mit der Förderperiode 2014–2020 aus. Einen aktuellen „Digitalisierungsbonus SH" gibt es nicht — an seine Stelle ist das DKU-Programm getreten.
Förderquote
50 % (historisch)
Höchstbetrag
17.000 €
Mindestprojekt
10.000 €
Mitarbeiter
bis 20
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Seit Januar 2025 ist die Digitalisierungsberatung ausdrücklich Bestandteil der Beratungsrichtlinie: 950 Euro je Tagwerk, mindestens sechs und höchstens zwanzig Tagwerke.
Der Höchstbetrag ergibt sich rechnerisch aus 950 € je Tagwerk und höchstens 20 Tagwerken.
Förderquote
50 % (bis 75 % bei Vernetzungsprojekten)
Höchstbetrag
19.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Beratungsunternehmen auswählen → Antrag online bei der TAB stellen — vor Beratungsbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Beratungsbericht und Rechnung einreichen
Nachfolger von Thüringen-Invest: Zuschuss für innovative Investitionen einschließlich digitaler Transformation. Der Weg, auf den die TAB seit dem Ende des Digitalbonus verweist.
Quote und Höchstbetrag ließen sich an der Primärquelle nicht abrufen — vor der Planung direkt bei der TAB erfragen.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Vorhaben mit der TAB abstimmen → Antrag über das Thüringer EFRE-Portal stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
Zuschuss für Hard- und Software, IT-Sicherheit und externe Dienstleister, bis zu zwei Anträge je Betrieb. Die Mittel sind ausgeschöpft.
BEENDET: Mittel ausgeschöpft, seit spätestens Ende Juli 2026 keine Antragstellung mehr, keine Neuauflage geplant — obwohl die Laufzeit formal bis 31.12.2026 lief. Die TAB verweist auf InnoInvest.
Förderquote
bis 50 % (historisch)
Höchstbetrag
15.000 €
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Für die Entwicklung eigener digitaler Produkte — Software, Anwendungen, Spiele. Die höchste Förderquote im Datensatz, dafür ein zweistufiger Wettbewerb mit festen Runden.
Sechste Runde vom 5. bis 16. Oktober 2026.
Förderquote
bis 75 %
Höchstbetrag
130.000 €
Mindestprojekt
25.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Einreichfenster der laufenden Runde abwarten → Projektskizze einreichen → Bei Auswahl Vollantrag stellen — vor Vorhabenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beginnen
Zuschuss für die Digitalisierung interner Abläufe, von Marketing und Vertrieb bis IT-Sicherheit, mit einem Beratungsanteil von bis zu 6.000 Euro im selben Antrag.
Mindestens 3.000 € Förderbetrag, Gesamtkosten höchstens 200.000 €. Seit der Richtlinienänderung im Juli 2026 laufende Antragstellung statt Wettbewerb; weitere Aufrufe waren für den 28.09. und 30.11.2026 angekündigt.
Förderquote
bis 50 %
Höchstbetrag
70.000 €
Mindestprojekt
6.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Beratung
Antragsweg: Projektskizze im IB-Kundenportal einreichen → Mindestpunktzahl im Bewertungsverfahren erreichen → Antrag stellen — vor Vorhabenbeginn → Vorhaben in höchstens zwölf Monaten abschließen und nachweisen
Das einzige Länderprogramm im Datensatz, das ausdrücklich und ausschließlich KI fördert: Hard- und Software, begleitende Beratung und die Schulung der Beschäftigten in einem Antrag.
Mindestprojektgröße 15.000 € bei bis zu 50 Beschäftigten, 20.000 € darüber. Hinweise zuletzt Ende Juli 2026 aktualisiert.
Förderquote
50 %
Höchstbetrag
50.000 €
Mindestprojekt
15.000 €
Mitarbeiter
bis 100
Gefördert wird
Investition, Beratung, Schulung
Antragsweg: Vorhaben mit der TBI abstimmen → Antrag elektronisch bei der TBI stellen — vor Projektbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis nach Abschluss
Der frühere Digitalisierungszuschuss des Landes für Investitionen zwischen 8.000 und 20.000 Euro, im Einzelfall bis 100.000 Euro.
BEENDET, nach vorliegenden Angaben Ende 2022; ein offizielles Enddatum ließ sich nicht bestätigen, und der Name wird auf Landesseiten teils für das Nachfolgeangebot weiterverwendet. Aktiv ist heute die KI-Förderung über die TBI.
Förderquote
50 % (kleine) / 35 % (mittlere) — historisch
Höchstbetrag
100.000 €
Mindestprojekt
8.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
aktivMinisterium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes
Investitionszuschuss für Hard- und Software samt Schulung, ausdrücklich einschließlich KI, VR/AR und digitaler Zwillinge. Basisvariante bis 12.500 €, Plus-Variante bis 20.000 €.
Läuft bis 31.12.2028, aber mit einem Jahresbudget von 1,5 Mio. € — im Juni 2025 war davon bereits über 1 Mio. € bewilligt. Löst das im Februar 2025 beendete „Digital Starter Saarland" ab. Eine eigene saarländische Beratungsförderung gibt es nicht; dafür bleibt das BAFA-Programm des Bundes.
Förderquote
bis 50 % (kleine Unternehmen), 30 % (mittlere)
Höchstbetrag
20.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Angebote einholen, nichts beauftragen → Antrag über das Landesportal nFMI stellen — vor Maßnahmenbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Verwendungsnachweis einreichen
Derzeit das attraktivste Digitalisierungsangebot Österreichs: Entwicklung und Einführung digitaler Lösungen, Software und Lizenzen, externe Beratung und Mitarbeiterschulungen in einem Antrag.
Einreichfristen 2026: 30.09. und 31.12. Setzt voraus, dass das Unternehmen mindestens ein Jahr in Wien tätig ist.
Förderquote
50 %
Höchstbetrag
50.000 €
Mindestprojekt
10.000 €
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Umsetzung, Beratung, Schulung
Antragsweg: Vorhaben und Kosten aufstellen → Online-Antrag bis zur nächsten Einreichfrist stellen — vor Projektstart → Auswahl abwarten (in der Regel etwa zwei Monate) → Nach Zusage beginnen und abrechnen
Oberösterreichs laufendes Digitalisierungsangebot für Kleinst- und Kleinunternehmen, vom 23.03.2026 bis 31.03.2027.
Die Förderquote nennt die Quelle nicht. Der frühere „Digital Starter UPGRADE" (bis 24.500 €) ließ sich für 2026 nicht bestätigen — die Landesseite war zum Prüfdatum nicht erreichbar.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
7.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Beratungs- oder Umsetzungsvorhaben festlegen → Antrag über die WKO Oberösterreich stellen — vor Auftragserteilung → Zusage abwarten, dann beauftragen → Abrechnung einreichen
Innovationsförderung des Landes Steiermark, ausdrücklich auch für digitale Produkte. Modul XS bis 14.000 €, Modul XL bis 75.000 €.
Die Förderquote nennt die Quelle nicht. Daneben läuft „Lebens!Nah" für die Digitalisierung von Produktions-, Vertriebs- und Marketingprozessen bei Kleinstunternehmen (30 %, Höchstbetrag nicht verifiziert).
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
75.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung
Antragsweg: Passendes Modul wählen → Antrag bei der SFG stellen — vor Projektbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Abrechnung einreichen
IT-Sicherheitsanalyse, Beratung, Investition und Schulung für steirische KMU — der Einstieg, bevor Betriebsdaten in ein KI-System wandern.
Förderquote
max. 30 %
Höchstbetrag
15.000 €
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Investition, Schulung
Antragsweg: Vorhaben und Angebote zusammenstellen → Online-Antrag mit digitaler Signatur bei der SFG stellen — vor Projektbeginn → Bewilligung abwarten, dann beauftragen → Abrechnung einreichen
aktivTechnologie- und InnovationsPartner Niederösterreich (TIP NÖ), Land Niederösterreich
Geförderte Beratung durch zertifizierte Digitalisierungsexperten, bis zu 60 Stunden. Der kleine, verlässliche Einstieg in Niederösterreich.
Der Investitionsbaustein „digi Investition" (50 %, bis 35.000 €) ist ausgeschöpft und nimmt keine Anträge mehr an. Für größere Vorhaben bleibt Inno4KMU (bis 40 %, bis 20.000 €, ab 20.000 € Projektkosten).
Förderquote
55 € je Stunde bei einem Satz von 90 € je Stunde
Höchstbetrag
3.300 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Zertifizierten Experten aus der Liste wählen → Förderung bei TIP NÖ beantragen — vor Beratungsbeginn → Beratung durchführen → Abrechnung einreichen
Kärntens Digitalisierungszuschuss für KMU mit Standort im Bundesland. Die letzte Einreichfrist lief im Juli 2025 ab.
BEENDET (letzte Einreichfrist 24.07.2025). Für Salzburg und Vorarlberg ließ sich zum Prüfdatum kein eigenes Landesprogramm bestätigen; dort bleibt der Bund.
Förderquote
40 % (historisch)
Höchstbetrag
25.000 €
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
KMU und Innovation — KI-Programm mit dem Swiss Data Science Center
aktivKanton Zürich
Kostenlose Expertenbegleitung und KI-Prototyping für Zürcher KMU statt Bargeld. Der nächste Jahrgang startet im September 2026.
Kein Cash. Ein „Digitalisierungsbonus Kanton Zürich", der in Blogs kursiert, ließ sich nicht bestätigen und existiert nach den geprüften Quellen nicht — die Verwechslung geht auf die deutschen Digitalbonus-Programme zurück.
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Bewerbung für den laufenden Jahrgang einreichen → Auswahlgespräch führen → Begleitung und Prototyping durchlaufen
Die Berner Pilotphase mit 100 Vouchers zwischen 4.000 und 30.000 Franken. Es können derzeit keine Anträge gestellt werden.
BEENDET nach der Pilotphase im Herbst 2025; die Website meldet, dass momentan keine Anträge möglich sind. Aktiv bleibt in Bern das Innovationscoaching von be-advanced als Sachleistung.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
30.000 CHF
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Beratung
Antragsweg: Nimmt derzeit keine Anträge an — kein Antragsweg
Einer der wenigen echten Direktzuschüsse der Schweiz ohne zwingenden Hochschulpartner — verlangt aber ein Konsortium aus mindestens zwei waadtländischen Einheiten.
Förderquote
max. 50 %, Eigenanteil 10–15 %
Höchstbetrag
100.000 CHF
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung
Antragsweg: Konsortium aus mindestens zwei waadtländischen Einheiten bilden → Antrag bei Innovaud einreichen — vor Projektstart → Auswahl durch das periodisch tagende Komitee abwarten → Nach Zusage beginnen
Gilt überall im Land, unabhängig vom Standort. Meist niedrigere Quote, dafür größere Töpfe.
Deutschland
ERP-Förderkredit Digitalisierung (511/512)
aktivKfW aus dem ERP-Sondervermögen
Zinsgünstiger Kredit in drei Stufen: Basis für Hardware, Standardsoftware und Cloud-Migration; LevelUp für digitale Transformation, IT-Sicherheit und Qualifizierung; HighEnd ausdrücklich für Zukunftstechnologien wie KI und Big Data — mit dem höchsten Tilgungszuschuss.
Bis 7,5 Mio. € in Stufe 1, bis 25 Mio. € in den Stufen 2 und 3; für Unternehmen bis 500 Mio. € Konzernjahresumsatz. Variante 512 mit 50 % Haftungsfreistellung. Der frühere ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit (380/390/391) wurde zum 01.07.2025 durch dieses Produkt und den ERP-Förderkredit Innovation (513/514) ersetzt und kann nicht mehr beantragt werden.
Antragsweg: Stufe bestimmen; für Stufe 1 vorab das Digitalisierungs-Self-Assessment ausfüllen → Vorhaben mit der Hausbank besprechen → Kreditantrag über die Hausbank stellen — vor Vorhabenbeginn → Zusage abwarten, dann beauftragen und Mittel abrufen
aktivBescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) und das zuständige Finanzamt
Steuerliche Forschungsförderung mit Rechtsanspruch: kein Antragswettbewerb, kein Topf, der leer läuft, keine Größen- oder Branchengrenze. Begünstigt sind Personalkosten für Forschung und Entwicklung — bei KI also die Entwicklungsarbeit, nicht der Lizenzkauf.
Als einziges Bundesinstrument auch nachträglich für laufende und abgeschlossene Vorhaben möglich — die BSFZ-Bescheinigung kann vor, während oder nach dem Vorhaben beantragt werden und liegt spätestens drei Monate nach der Eingangsbestätigung vor. Bemessungsgrundlage seit dem 01.01.2026 12 Mio. € je Wirtschaftsjahr, daraus 3 Mio. € (25 %) beziehungsweise 4,2 Mio. € (35 %). Auftragsforschung zu 70 % anrechenbar, Eigenleistung mit 100 € je Stunde bei höchstens 40 Stunden je Woche, dazu 20 % Gemeinkostenpauschale für Vorhaben ab 2026.
Förderquote
25 % der Bemessungsgrundlage, KMU auf Antrag 35 %
Höchstbetrag
4.200.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Personal, Umsetzung
Antragsweg: Kostenlose Bescheinigung über die Förderfähigkeit bei der BSFZ beantragen → Nach Ablauf des Wirtschaftsjahres die Forschungszulage über ELSTER beim Finanzamt beantragen → Anrechnung auf die Steuerschuld, der Überschuss wird ausgezahlt
Digitalisierungszuschuss für Pflegeeinrichtungen (§ 8 Abs. 8 SGB XI)
aktivSoziale und private Pflegeversicherung, ausgezahlt von der zuständigen Pflegekasse
Einmaliger Zuschuss der Pflegeversicherung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI: Software, Lizenzen, Hardware und Schulungen, die Pflegedokumentation, Dienst- und Tourenplanung oder die elektronische Abrechnung entlasten. Arztpraxen können ihn nicht beantragen.
Grundlage sind § 8 Abs. 8 SGB XI und die Richtlinie des GKV-Spitzenverbands vom 12.07.2023. Anträge sind bis 31.12.2030 möglich, gefördert werden Ausgaben ab 01.01.2019 bis 31.12.2030. Die vollen 12.000 € gibt es ab 30.000 € Ausgaben. Der Zuschuss gilt je Einrichtung einmal, lässt sich aber auf mehrere Anschaffungen und Anträge aufteilen; ein Träger kann für mehrere Einrichtungen gesammelt beantragen. KI nennt die Richtlinie nicht: Ein Werkzeug für die Pflegedokumentation, etwa per Spracheingabe, fällt darunter, wenn es als Anschaffung mit Lizenz gekauft wird und die Pflegekräfte entlastet. Regelmäßig wiederkehrende Kosten wie Wartung und Service zahlt die Kasse nicht; ob ein Abonnement dazu zählt, klären Sie vor dem Kauf mit ihr. Freistellung des Personals für Schulungen ist ausgeschlossen.
Förderquote
bis 40 % der Ausgaben (Eigenanteil mindestens 60 %)
Höchstbetrag
12.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Antragsberechtigt
nur Pflegeeinrichtungen mit Versorgungsvertrag, keine Arztpraxen
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Zuständige Pflegekasse für Ihr Bundesland auf der Seite des GKV-Spitzenverbands heraussuchen → Antrag mit dem Antragsmuster stellen: vorher mit Kostenvoranschlag oder nachher mit Rechnung und Zahlungsbeleg → Bescheid abwarten; nach einer Bewilligung auf Kostenvoranschlag zügig umsetzen → Rechnungs- und Zahlungsbelege nachreichen — die Kasse zahlt erst danach aus, auf das zum Institutionskennzeichen gemeldete Konto
Förderung von Unternehmensberatungen für KMU („Förderung unternehmerischen Know-hows“)
aktivBAFA im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, kofinanziert aus ESF Plus
Zuschuss zu externer Unternehmensberatung, ausdrücklich auch zu Digitalisierung und KI-Einführung. Der Klassiker für den ersten Schritt: Konzept und Machbarkeit, nicht die Umsetzung selbst.
Förderfähige Beratungskosten höchstens 3.500 €, daraus 2.800 € Zuschuss bei 80 % beziehungsweise 1.750 € bei 50 %. Höchstens fünf Beratungstage, zwei Beratungen im Jahr. Achtung: schon der Abschluss des Beratungsvertrags gilt als Vorhabenbeginn. Die Richtlinie gilt für Anträge längstens bis 31.12.2026. Beratungs-, Steuerberatungs- und Rechtsanwaltsunternehmen sind ausgeschlossen.
Förderquote
80 % (neue Länder inkl. Lüneburg und Trier), 50 % (alte Länder inkl. Berlin und Region Leipzig)
Höchstbetrag
2.800 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Berater auswählen, aber keinen Beratungsvertrag schließen → Antrag online über die BAFA-Antragsplattform bei einer frei wählbaren Leitstelle stellen → Informationsschreiben abwarten — erst danach den Vertrag schließen → Verwendungsnachweis mit Beratungsbericht binnen sechs Monaten einreichen
aktivBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), kofinanziert aus ESF Plus
Prozessbegleitung für die Einführung digitaler Arbeitsprozesse — Arbeitsorganisation und Beteiligung der Beschäftigten statt Technikkauf. Zwölf Beratungstage, geeignet, wenn die Belegschaft mitgenommen werden muss.
Programmlaufzeit bis 31.12.2029. Ein Höchstbetrag in Euro steht auf den offiziellen Seiten nicht — gedeckelt ist über die zwölf Beratungstage. Der verbreitet genannte Tagessatz ließ sich amtlich nicht bestätigen; die genauen Größenschwellen erfragen Sie bei der Beratungsstelle.
Förderquote
80 % (Eigenanteil 20 %)
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Antragsweg: Erstgespräch bei einer autorisierten INQA-Beratungsstelle führen → Coaching-Scheck ausstellen lassen — vor jeder Beauftragung → Autorisierten INQA-Coach beauftragen und Eigenanteil selbst tragen → Coaching innerhalb der siebenmonatigen Gültigkeit abschließen
aktivBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Kostenlose, anbieterneutrale Unterstützung in rund 30 Zentren: Workshops, Demonstratoren zum Anfassen, Umsetzungsbegleitung und etwa hundert KI-Trainerinnen und KI-Trainer, die es genau für den Einstieg in KI gibt.
Der niedrigschwelligste Einstieg überhaupt: ohne Antrag, ohne Frist, ohne Eigenanteil. Aber auslaufend — das bestehende Netzwerk endet zum 31.12.2026; das Ministerium hat Ende 2025 einen Förderaufruf für ein neues Netzwerk ab 2027 veröffentlicht, dessen Ausgestaltung noch offen ist.
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Antragsweg: Nächstgelegenes Zentrum über mittelstand-digital.de suchen → Direkt Kontakt aufnehmen — kein Förderantrag nötig → An Workshop, Sprechstunde oder Umsetzungsprojekt teilnehmen
aktivBundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), ESF Plus
Zwölf regionale Zentren beraten und qualifizieren zu digitaler Transformation und ausdrücklich zu menschzentrierten KI-Systemen — bis zu 80 Stunden kostenfrei, auch für Soloselbstständige.
Programmlaufzeit offiziell bis 31.12.2028; die aktuelle Projektrunde der regionalen Zentren läuft nach vorliegenden Angaben bis Ende 2026 — vor der Planung regional nachfragen.
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Antragsweg: Regionales Zukunftszentrum heraussuchen → Orientierungsberatung vereinbaren — kein Förderantrag nötig → Vertiefte Beratung und Qualifizierung der Beschäftigten anschließen
IGP — Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen
pausiertBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Die Lücke, die ZIM lässt: gefördert werden nichttechnische Innovationen — digitale Geschäftsmodelle, neue Dienstleistungen, soziale und ökologische Lösungen. Machbarkeitsprojekte bis 80.000 €, Marktreifeprojekte bis 330.000 €.
PAUSIERT: Das Programm läuft bis 31.12.2027, es gibt aber derzeit keinen offenen Aufruf — der letzte endete im August 2026, die zugehörigen Jury-Pitches sind für Januar 2027 vorgesehen. Anträge sind nur innerhalb eines Aufrufs möglich.
Förderquote
Machbarkeitsprojekte bis 70 % (Kleinstunternehmen) bis 60 % (mittlere), Marktreifeprojekte 5–15 Punkte niedriger
Höchstbetrag
330.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Auf einen offenen Förderaufruf warten → Antrag über die Plattform „positron:s" stellen — vor Vorhabenbeginn → Jury-Pitch durchlaufen → Nach Bewilligung beginnen
Investitionszuschuss für digitale Technologien und für die Qualifizierung der Beschäftigten, vergeben im monatlichen Losverfahren. Bis 50.000 € je Unternehmen, bis 100.000 € im Wertschöpfungskettenverbund.
BEENDET: Die Richtlinie war bis 31.12.2023 befristet, das Förderportal wurde zum 31.03.2026 endgültig geschlossen. Ein bundesweites Nachfolgeprogramm für Digitalisierungsinvestitionen gibt es nicht — die Investitionsförderung liegt heute bei den Ländern.
Förderquote
bis 50 % (historisch, nach Betriebsgröße gestaffelt)
Höchstbetrag
50.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
3 – 499
Gefördert wird
Investition, Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Beratung und Umsetzung durch autorisierte Beratungsunternehmen in den Modulen Digitalisierungsstrategie, digitalisierte Geschäftsprozesse und IT-Sicherheit. Nimmt keine Anträge mehr an.
BEENDET: Die Richtlinie war bis 31.12.2024 befristet und wurde wegen der Haushaltslage nicht verlängert; 2024 bewilligte Projekte konnten 2025 noch abgerechnet werden, die Programmseite ist abgeschaltet. Die Lücke füllen heute die Landesprogramme, die BAFA-Beratungsförderung und die kostenlosen Angebote der Mittelstand-Digital Zentren. Das Enddatum ist nur sekundär belegt, weil die Ministeriumsseiten automatisierte Abrufe blockieren.
Förderquote
50 % (historisch)
Höchstbetrag
16.500 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 99
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
pausiertBundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), Projektträger der Förderzentrale
Die technologieoffene Forschungs- und Entwicklungsförderung des Bundes für den Mittelstand, KI ausdrücklich eingeschlossen. Für KI nur geeignet, wenn Sie selbst etwas entwickeln — eine Standardsoftware einzuführen reicht nicht.
PAUSIERT: befristeter Antragsstopp seit dem 07.07.2026 für alle nationalen Projektformen und Skizzen, wegen stark gestiegener Nachfrage bei begrenzten Haushaltsmitteln. Bereits bewilligte Projekte laufen weiter, eine Wiederaufnahme wird für Anfang 2027 angestrebt, ist aber nicht zugesagt. Höchstbeträge beziehen sich auf zuwendungsfähige Kosten, nicht auf den Zuschuss: Einzelprojekt 690.000 €, Kooperation 560.000 € je Unternehmen bei höchstens 3 Mio. € Gesamtprojekt. Bis 500 Beschäftigte offen, bis 1.000 nur in Kooperation mit einem KMU.
Antragsweg: Projektskizze mit Innovationsgehalt und technischem Risiko erstellen → Antragsstopp beachten: derzeit nur Anträge mit internationalen Partnern in offenen Ausschreibungen → Antrag digital beim ZIM-Projektträger stellen — vor Vorhabenbeginn → Nach Eingangsbestätigung Beginn auf eigenes Risiko, Zwischen- und Verwendungsnachweise
Österreichs offene Forschungs- und Entwicklungsförderung, laufend einreichbar und ohne Frist. Für KI nur mit echtem Entwicklungsanteil; die Kleinprojekt-Variante geht bis 88.500 Euro.
Mischform aus Zuschuss und zinsgünstigem Darlehen. Der Einreichzeitraum der Kleinprojekt-Variante läuft das ganze Jahr 2026.
Förderquote
Kleinunternehmen 45 %, in Kooperation bis 60 %
Höchstbetrag
3.000.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Vorhaben im FFG-eCall anlegen → Antrag laufend einreichen — vor Projektstart → Begutachtung abwarten, Förderungsvertrag → Zwischen- und Endberichte
aktivaws, FFG und FWF im Auftrag mehrerer Bundesministerien
Österreichs KI-Dachinitiative, die ihre Mittel in einzelnen Ausschreibungen vergibt — von der Beratung über KMU-Kleinprojekte bis zum Zugang zur AI Factory.
Die Konditionen gelten je Call, nicht für die Initiative als Ganzes; die hier genannten Werte stammen aus Sekundärquellen, weil die FFG-Seite den Direktabruf blockierte. Vor jedem Antrag den aktuellen Call prüfen.
Förderquote
bis 50 % bei KMU-Kleinprojekten
Höchstbetrag
90.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Laufende Ausschreibung und deren Frist prüfen → Gegebenenfalls verpflichtendes Vorgespräch führen → Antrag fristgerecht einreichen — vor Projektstart → Auswahl abwarten, dann beginnen
Der niedrigschwellige Einstieg: Ideenstudie, Konzept oder Prototyp gemeinsam mit einer Forschungseinrichtung. Für einen ersten KI-Machbarkeitsnachweis oft genug.
Läuft bis 31.12.2026. Unter 12.500 € Projektkosten wird der Scheck aliquot gekürzt.
Förderquote
bis 80 %
Höchstbetrag
10.000 €
Mindestprojekt
12.500 €
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Forschungseinrichtung als Partner gewinnen → Antrag im FFG-eCall einreichen — vor Projektstart → Zusage abwarten, dann beauftragen → Endbericht einreichen
pausiertBundesministerium für Wirtschaft und WKÖ, Abwicklung über den aws-Fördermanager
Das österreichische Standardprogramm für KMU-Digitalisierung: erst geförderte Beratung, dann geförderte Umsetzung. Beratung bis 3.000 €, Umsetzung bis 6.000 €.
PAUSIERT: Das Budget 2026 ist ausgeschöpft, aktuell ist keine Antragstellung möglich; eine Fortsetzung 2027 gilt als wahrscheinlich, ist aber nicht zugesagt. Eine Landesstelle bewarb das Programm zum Prüfdatum noch als laufend — vor jeder Planung tagesaktuell auf kmudigital.at prüfen. Rein digitale Geschäftsmodelle sind ausgeschlossen.
Antragsweg: Verfügbarkeit des Budgets auf kmudigital.at prüfen → Geförderte Beratung beantragen und durchführen — vor Auftragserteilung → Erst danach die Umsetzungsförderung beantragen → Verwendungsnachweis innerhalb von zwei Monaten nach Projektende
Die Corona-Investitionsprämie mit dem verdoppelten Satz für Digitalisierungsinvestitionen. Die Antragsfrist lief Anfang 2021 ab.
BEENDET (Antragsfrist 28.02.2021, letzter Abrechnungstag 31.05.2023). Ebenfalls beendet: aws KMU.E-Commerce (2021) und aws KMU.Cybersecurity (2023). Ein breites Investitionszuschussprogramm des Bundes gibt es in Österreich derzeit nicht.
Förderquote
7 %, bei Digitalisierung und Ökologisierung 14 % (historisch)
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
5.000 €
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Antragsweg: Nimmt keine Anträge mehr an — kein Antragsweg
Der realistische Einstieg in der Schweiz: 15.000 Franken für eine Machbarkeitsstudie oder Vorabklärung des Innovationspotenzials, ausgezahlt an den Forschungspartner.
Frühestens alle 24 Monate erneut möglich. Das Geld geht an den Forschungspartner, nicht an das Unternehmen.
Förderquote
100 % — ohne Eigenbeitrag
Höchstbetrag
15.000 CHF
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung, Umsetzung
Antragsweg: Forschungspartner auswählen → Antrag bei Innosuisse einreichen — vor Studienbeginn → Zusage abwarten, dann starten → Studie innerhalb von sechs Monaten abschließen
aktivInnosuisse — Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
Das Hauptinstrument des Bundes: gefördert werden die Kosten des Forschungspartners, nicht die Anschaffungen im Unternehmen. Ohne Hochschule oder Fachhochschule an Bord geht es nicht.
Keine feste Obergrenze; der Beitrag wird im Einzelfall abgewogen. Mindestens 5 % Cash-Beitrag an den Forschungspartner. Investitionen und Anschaffungen im KMU selbst sind ausdrücklich nicht förderfähig.
Förderquote
Unternehmen trägt 40–60 % der direkten Projektkosten selbst
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Forschungspartner (Hochschule oder Fachhochschule) gewinnen → Projekt gemeinsam ausarbeiten → Antrag über Innolink einreichen — vor Projektstart → Begutachtung abwarten, dann beginnen
Kostenlose Erstbeurteilung und Begleitung bei der Projektinitiierung durch erfahrene Mentorinnen und Mentoren. Kein Geld, aber auch kein Antragsverfahren.
Nur bei Erstnutzung und nur, wenn nicht parallel andere Beratungsangebote genutzt werden; Konzerntöchter sind ausgeschlossen.
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 249
Gefördert wird
Beratung
Antragsweg: Anfrage bei Innosuisse stellen → Erstbeurteilung durchführen lassen → Bei Eignung in die Projektinitiierung übergehen
Selten Bargeld für einen einzelnen Betrieb, oft kostenlose Tests und Begleitung. Für Schweizer Betriebe gelten diese Programme nicht — die Schweiz ist nicht beteiligt.
Europäische Union
EIC Accelerator
aktivEuropean Innovation Council (Horizon Europe)
Die Ausnahme im Horizon-Europe-Programm: ein einzelnes Unternehmen kann ohne Konsortium beantragen. Zuschuss bis 2,5 Mio. €, dazu Beteiligungskapital von 1 bis 10 Mio. €.
Für Deep-Tech-Vorhaben auf Reifegrad 6 bis 8, nicht für die Einführung von KI im eigenen Betrieb. Die Erfolgsquote in der zweiten Stufe lag zuletzt bei rund 7 % — der Aufwand lohnt nur bei einer Technologie, die es so noch nicht gibt.
Förderquote
Zuschuss als Pauschalbetrag, ergänzend Beteiligungskapital
Höchstbetrag
2.500.000 €
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
bis 499
Gefördert wird
Umsetzung, Personal
Antragsweg: Kurzantrag mit Pitch-Deck und Video einreichen → Nach positivem Feedback Vollantrag zum nächsten Stichtag stellen → Jury-Interview → Vertrag und Due Diligence
Das EU-Programm für den digitalen Wandel: KI, Hochleistungsrechnen, Cybersicherheit, Datenräume und digitale Kompetenzen. Fördert Projekte, nicht Anschaffungen einzelner Betriebe.
Die zehnte Aufrufwelle lief bis 01.10.2026. Höchstbeträge legt das jeweilige Topic fest, nicht das Programm. Die Quellenlage zur Quote ist uneinheitlich — vor dem Antrag das konkrete Call-Fiche prüfen. Ab 2028 soll das Programm in einen neuen Europäischen Wettbewerbsfonds überführt werden; die KMU-Ausgestaltung ist offen.
Förderquote
in der Regel 50 %, bei einzelnen KMU- und Kompetenz-Themen bis 75 %
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Schulung, Beratung
Antragsweg: Passendes Topic im Funding-&-Tenders-Portal suchen → Konsortium bilden, sofern das Topic es verlangt → Antrag bis zur Frist einreichen — vor Projektbeginn → Bewertung abwarten, Grant Agreement
aktivEU-Kommission (Digital Europe) gemeinsam mit den Mitgliedstaaten
Test before Invest: KI-Technologie ausprobieren, bevor Geld fließt — dazu Beratung, Qualifizierung und Zugang zu Rechenkapazität. Für das nutzende Unternehmen weitgehend kostenlos und ohne Förderantrag.
Der niedrigschwelligste EU-Hebel überhaupt. In Deutschland sind 16 Zentren gelistet, in der zweiten Förderphase davon 13 mit EU-Finanzierung; Österreich hat vier, koordiniert über die FFG. Für die Schweiz lief zum Prüfdatum ein eigener Aufruf, etablierte Zentren waren nicht belegt.
Förderquote
kostenfrei — Sachleistung statt Zuschuss
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Beratung, Schulung
Antragsweg: Im EDIH-Katalog das nächstgelegene Zentrum suchen → Direkt Kontakt aufnehmen — kein Förderantrag nötig → Bedarf schildern und Test, Workshop oder Schulung vereinbaren
aktivEuropäische Kommission und Europäischer Investitionsfonds (EIF)
Die EU zahlt hier kein Geld aus, sie sichert Ihre Hausbank ab: Damit werden Kredite für Digitalisierungs- und KI-Investitionen möglich, die sonst an Sicherheiten scheitern.
Läuft vollständig über die Hausbank. Die Garantiedeckung liegt je nach Produkt bei bis zu 70 % der Finanzierung.
Förderquote
kein Zuschuss — Garantie, die den Kredit verbilligt
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Investition
Antragsweg: Hausbank oder Leasinggesellschaft auf InvestEU-gedeckte Produkte ansprechen → Regulären Kreditantrag stellen → Die Bank bindet die Garantie ein — kein eigener EU-Antrag
Eine Zugangsstruktur zu Rechenkapazität, Testumgebungen und Regulierungssandboxen, erreichbar über die EDIH; einzelne Betriebe fördert sie nicht.
Angekündigtes Volumen rund 1 Mrd. € für KI-Einführung in zehn Sektoren mit ausdrücklichem KMU-Fokus. 19 AI Factories in 16 Mitgliedstaaten im Aufbau, der Großteil soll bis Ende 2026 in Betrieb gehen. Quote und Höchstbetrag sind nicht angegeben, weil es keine Direktförderung gibt.
Förderquote
nicht angegeben
Höchstbetrag
nicht angegeben
Mindestprojekt
nicht angegeben
Mitarbeiter
nicht begrenzt
Gefördert wird
Umsetzung, Schulung
Antragsweg: Über den EDIH-Katalog Kontakt zum nächsten Zentrum aufnehmen → Bedarf an Rechenkapazität oder Testumgebung klären → Zugang über das Zentrum vermittelt bekommen
Zahlen holen, bevor Sie suchen. Jeder Antrag will wissen, was das Projekt kostet und was es bringt. Der KI-Potenzialcheck liefert Stunden und Euro pro Jahr, Einführungskosten und Amortisationsdauer — in einer Form, die in einen Projektantrag passt.
Erst Land, dann Bund, dann EU. Die Landesprogramme haben die höheren Quoten und die kürzeren Wege. Der Bund lohnt, wenn das Land nichts hat oder das Projekt größer ist als der Landestopf.
Antrag vor Auftrag. Der wichtigste Satz auf dieser Seite. Solange kein Antrag eingegangen ist, darf nichts verbindlich bestellt, beauftragt oder angezahlt werden. Sonst ist die Förderung weg, auch rückwirkend. Angebote einholen dürfen Sie vorher — beauftragen nicht.
Zwei bis drei Angebote einholen. Viele Richtlinien verlangen einen Preisvergleich als Anlage. Dienstleister mit nachgewiesenen Referenzen finden Sie im Register.
Kumulierung klären. Zwei Zuschüsse auf dieselbe Rechnung gehen fast nie. Die saubere Aufteilung ist: Beratung aus dem einen Programm, Umsetzung aus dem anderen, Kredit daneben.
De-minimis-Erklärung vorbereiten. Die meisten Zuschüsse laufen als De-minimis-Beihilfe. Sie müssen erklären, welche Kleinbeihilfen Ihr Unternehmen in den letzten drei Steuerjahren bekommen hat. Wer das früh zusammenstellt, verliert später keine Wochen. Die geltende Obergrenze steht in der Richtlinie.
Nachweise sammeln, ab Tag eins. Rechnungen, Zahlungsbelege, Zeitnachweise, Fotos vom Ergebnis. Der Verwendungsnachweis kommt am Ende, aber gesammelt wird von Anfang an.
Typische Fehler
Zu früh beauftragt. Der häufigste und der teuerste. Eine Unterschrift vor dem Antragseingang kostet die gesamte Förderung.
Auf ein ausgelaufenes Programm geplant. Digitalisierungsprogramme werden gestoppt, sobald der Topf leer ist — oft mitten im Jahr, oft ohne Vorwarnung. Prüfen Sie das Datum, das an jedem Programm steht, und dann die Quelle selbst.
Beratung und Umsetzung in einen Antrag geworfen. Viele Programme fördern nur das eine. Getrennt beantragt bekommen Sie beides.
Den eigenen Aufwand vergessen. Interne Personalstunden sind in den meisten Zuschussprogrammen nicht förderfähig. Wer sie einrechnet, kürzt sich den Bescheid selbst.
Zu klein beantragt. Unter der Mindestprojektgröße gibt es nichts. Zwei kleine Vorhaben zu einem Projekt zu bündeln, ist zulässig und oft der Unterschied.
Umsatzsteuer mitgerechnet. Gefördert werden fast immer die Netto-Ausgaben. Vorsteuerabzugsberechtigte Betriebe rechnen ohne.
Den Verwendungsnachweis unterschätzt. Er entscheidet, ob das Geld bleibt. Fristen stehen im Bescheid, nicht in der Richtlinie.
Zahlen für den Antrag: Stunden und Euro pro Jahr
Ein Förderantrag braucht eine Zahl für den Nutzen. Der KI-Potenzialcheck rechnet sie aus Ihrer Domain aus — Branche, Betriebsgröße und die drei größten Hebel, mit offengelegten Annahmen. Kostenlos, ohne Login.
Fördermittelberatung ist eine Unterkategorie von Beratung & Consulting. Die Beratungsleistung selbst ist in mehreren Programmen förderfähig — der Antrag dafür kommt trotzdem vor dem Auftrag.
Förderung je Branche und Aufgabe
Welches Programm für welche Aufgabe zahlt, steht auf der Seite Ihrer Branche, dazu Stunden und Einrichtungskosten als Schätzung.
Bei fast jedem Zuschussprogramm ja. Wer den Vertrag unterschreibt, bestellt oder anzahlt, bevor der Antrag eingegangen ist, verliert die Förderung — auch rückwirkend. Als Auftragsbeginn gilt in der Regel die verbindliche Bestellung, nicht die Rechnung. Wenige Programme erlauben einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn, aber nur auf ausdrücklichen Antrag und ohne Anspruch auf Bewilligung.
Kann ich mehrere Förderungen kombinieren?
Teilweise. Zwei Zuschüsse für dieselbe Ausgabe sind fast immer ausgeschlossen. Zulässig ist meist die Aufteilung: Beratung aus dem einen Programm, Umsetzung aus dem anderen. Ein Zuschuss neben einem Förderkredit ist häufiger möglich als zwei Zuschüsse. Die Obergrenze setzt am Ende das Beihilferecht, nicht das einzelne Programm.
Was bedeutet De-minimis?
Kleinbeihilfen, die die EU ohne eigene Genehmigung erlaubt. Ein Unternehmen darf über drei Steuerjahre hinweg nur eine begrenzte Summe solcher Beihilfen erhalten; die Fördermittelgeber verlangen dafür eine De-minimis-Erklärung über alle bereits erhaltenen Beihilfen. Die geltende Obergrenze steht in der jeweiligen Förderrichtlinie — sie wurde zuletzt angehoben, prüfen Sie den Wert am Programm, nicht aus dem Gedächtnis.
Gibt es go-digital und Digital Jetzt noch?
Nein, beide Bundesprogramme sind ausgelaufen und nehmen keine Anträge mehr an. Sie stehen hier trotzdem in der Liste, mit Status „beendet", weil weiter danach gesucht wird. Die Lücke füllen heute die Landesprogramme, die Beratungsförderung des Bundes und die kostenlosen Angebote der Mittelstand-Digital Zentren.
Was kostet ein KI-Projekt, für das sich ein Antrag lohnt?
Die meisten Zuschussprogramme setzen eine Mindestprojektgröße zwischen 3.000 und 20.000 Euro an. Wie viel Ihr Projekt einsparen müsste, damit es sich trägt, rechnet der KI-Potenzialcheck aus: Stunden und Euro pro Jahr, Einführungskosten, Amortisationsdauer — genau die Zahlen, die in den Projektantrag gehören.
Beraten Sie bei der Antragstellung?
Nein. Wir führen ein Register und keine Fördermittelberatung. Diese Seite gibt den Stand wieder, den wir an der jeweiligen Quelle geprüft haben, mit Datum. Verbindlich ist immer die Förderrichtlinie. Wer Begleitung braucht, findet Fördermittelberatungen in der Kategorie Beratung & Consulting.